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Artikel · Donnerstag, 10. September 2026

HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die HR und Arbeitswelt heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

Von Marius BongartsBusiness82 Ausgaben
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HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing
Donnerstag, 10. September 2026
HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing

Zwangsarbeit-Verordnung schärft Lieferketten-Compliance

1 Min. Lesezeit

EU Zwangsarbeit-Verordnung

Die Kommission hat ihre Spielregeln für Lieferketten-Kontrolle definiert.

Am 26. Juni 2026 veröffentlichte die Europäische Kommission Richtlinien zur Verordnung (EU) 2024/3015, die ab 14. Dezember 2027 bindend wird [Quelle: JDSupra]. Im Gegensatz zum deutschen Lieferkettensorgfaltsgesetz gilt die Verordnung für alle Unternehmen – unabhängig von Branche, Größe oder Sitz. Das Verbot ist konkret: Produkte aus Zwangsarbeit dürfen nicht in den Verkehr gebracht, verfügbar gemacht oder exportiert werden. Die Richtlinien sind nicht bindend, werden aber die Durchsetzungspraxis maßgeblich prägen.

Dokumentation wird zur Kernwaffe gegen Vorwürfe.

Compliance-Roadmap bis Ende 2027

Dokumentation schützt Dich vor Behördenzugriff.

Die Kommission empfiehlt Unternehmen, Verantwortlichkeiten und Risikobewertungsprozesse in bestehende Compliance-Systeme zu integrieren und robuste Dokumentationsprozesse zu etablieren [Quelle: JDSupra]. Behörden können umfassende Informationen anfordern; Unternehmen mit nachverfolgbarer Dokumentation sind bei Vorwürfen deutlich besser positioniert. Beschwerde- und Hinweisgebersysteme müssen parallel aufgebaut werden. ESG-Prozesse, die bereits bestehen, sollten erweitert werden – nicht neu erfunden.

Wer bis Ende 2027 nicht handelt, riskiert Sanktionen ab 14. Dezember.

AI-Regulierung und Transparenzpflichten

Multinationale Konzerne jonglieren nun mit parallelen Regelwerken.

Pay-Transparency-Gesetze in der EU, nationale KI-Verordnungen und Lieferketten-Due-Diligence erzeugen ein Compliance-Labyrinth für Global Player [Quelle: GermanLaw International]. HR-Teams müssen nicht nur lokale Arbeitsschutzbestimmungen managen, sondern auch Datenflüsse und Algorithmen prüfen. Die Risiken für Fehltritte sind jetzt auch global: Diskriminierungsklagen, Schadensersatz und Reputationsschäden entstehen schneller als früher.

Die nächste Welle bringt noch mehr Fragmentierung.

Quellen
Global employment law at the crossroads – GermanLaw International
Global employment law at the crossroads – GermanLaw International
11 hours ago ... From EU Pay Transparency to AI regulation: the compliance risks multinationals can no longer afford to overlook.
germanlawinternational.com
KI-Zusammenfassung

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Quelle öffnen
Update on the EU Forced Labour Regulation: What the European ...
Update on the EU Forced Labour Regulation: What the European ...
16 hours ago ... ... labour. Unlike the German Supply Chain Due Diligence Act (LkSG) or the European Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), the EU Forced Labour ...
jdsupra.com
KI-Zusammenfassung

Die Europäische Kommission hat am 26. Juni 2026 Richtlinien zur Verordnung (EU) 2024/3015 über Zwangsarbeit veröffentlicht, die ab 14. Dezember 2027 gelten wird. Die Richtlinien sind nicht bindend, werden aber die Durchsetzungs- und Aufsichtspraxis der zuständigen Behörden maßgeblich prägen. Die Verordnung verbietet das Inverkehrbringen, die Verfügbarkeit und die Ausfuhr von Produkten, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, und gilt für alle Unternehmen unabhängig von Branche, Größe oder Sitz – im Gegensatz zum deutschen Lieferkettensorgfaltsgesetz oder der Corporate Sustainability Due Diligence Directive. Die Kommission empfiehlt Unternehmen, Verantwortlichkeiten und Prozesse zur Zwangsarbeitsprävention in bestehende Compliance-Systeme zu integrieren, Risiken in der Lieferkette strukturiert zu bewerten, Präventiv- und Abhilfemaßnahmen umzusetzen, Risiken kontinuierlich zu überwachen, Beschwerde- und Hinweisgebersysteme zu etablieren und alle Maßnahmen dokumentiert nachzuweisen. Die Dokumentation wird zentral: Behörden können umfassende Informationen anfordern, und Unternehmen mit nachverfolgbarer Dokumentation sind bei Vorwürfen deutlich besser positioniert. Unternehmen sollten bis Ende 2027 ihre Lieferketten-Compliance überprüfen, bestehende ESG-Prozesse nutzen und robuste Dokumentationsprozesse etablieren.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 19:50