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Artikel · Freitag, 4. September 2026

HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die HR und Arbeitswelt heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

Von Marius BongartsBusiness82 Ausgaben
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HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing
Freitag, 4. September 2026
HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing

Ausbildungsmangel wächst, IT-Fachkräftemangel entspannt sich

1 Min. Lesezeit

Ausbildungsstart 2026

Baden-Württemberg verliert Ausbildungsplätze.

Die Zahl neuer Ausbildungsverträge sank 2026 um neun Prozent, zeigt der IHK-Fachkräftemonitor [Quelle: IHK Stuttgart]. Internationale Auszubildende aus mehr Ländern als nur der Ukraine füllen Lücken – langsam. Die IHKs fordern schnellere, transparentere Fachkräfteeinwanderung; vier von zehn Ausbildungsbetrieben nutzen KI noch gar nicht, während Qualifizierungsangebote dringend an Gewicht gewinnen.

Der Engpass wird zur Geschäftsrisiko-Klassifizierung für Arbeitgeber.

IT-Fachkräftemangel entspannt

Der Schrecken vom IT-Mangel weicht Gelassenheit.

Unbesetzbare IT-Stellen fielen von 149.000 (2023) auf 79.000 heute, meldet Bitkom [Quelle: mind-verse]. Die Bundesagentur für Arbeit führt IT-Berufe 2025 kaum noch als Mangelberufe auf – schwache Konjunktur und Auslandsverlagerung wirken. KI hat bisher kaum Stellen gekostet (85 Prozent der Unternehmen mit KI-Einsatz bauten keine IT-Positionen ab), doch 74 Prozent rechnen mit KI-Kenntnissen als künftige Kernforderung.

Gehaltserwartungen, Deutschkenntnisse und Umzugsbereitschaft bleiben echte Hürden.

Flexible Arbeit ist Norm

Homeoffice und flexible Zeiten sind längst Standard in Baden-Württemberg.

IHK-Umfragen zeigen, dass Betriebe mobile und flexible Arbeitsformen als Werkzeug zur Stärkung von Vereinbarkeit und Arbeitgeberattraktivität nutzen [Quelle: IHK Stuttgart]. Die IHKs drängen auf bessere Umsetzung und Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen – schneller, transparenter, weniger Bürokratie. Arbeitgeber, die das verschlafen, verlieren in einem Rekrutierungswettbewerb.

HR-Compliance rückt von der Personalfunktion zur strategischen Geschäftsfähigkeit.

Quellen
Fachkräftesicherung - IHK Region Stuttgart
Fachkräftesicherung - IHK Region Stuttgart
17 hours ago ... Der IHK-Fachkräftemonitor Baden-Württemberg zeigt zukünftige Entwicklungen am Arbeitsmarkt detailliert nach Branchen, Berufen und IHK-Regionen. Er ...
ihk.de
KI-Zusammenfassung

Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zeigt Entwicklungen mit rückläufigen Ausbildungszahlen: Im Ausbildungsstart 2026 wurden neun Prozent weniger neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Gleichzeitig stärken internationale Auszubildende den Ausbildungsmarkt, wobei die Zahlen nicht nur aus der Ukraine steigen. Der DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 und der IHK-Fachkräftemonitor Baden-Württemberg bieten aktuelle Daten zur Fachkräftesituation nach Branchen und Berufen. Zur HR-Compliance und Arbeitgeberattraktivität zeigt sich: Flexible und mobile Arbeitsformen sind heute Standard und verbessern die Vereinbarkeit sowie Arbeitgeberattraktivität. Die IHKs in Baden-Württemberg machen Vorschläge für eine bessere Umsetzung und Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen zur Fachkräfteeinwanderung, um diese schneller, transparenter und unbürokratischer zu gestalten. Eine BWIHK-Umfrage belegt, dass vier von zehn Ausbildungsbetrieben KI noch nicht einsetzen, während Qualifizierungsangebote an Bedeutung gewinnen.

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Aktuelle Entwicklungen auf dem IT-Arbeitsmarkt in Deutschland
Aktuelle Entwicklungen auf dem IT-Arbeitsmarkt in Deutschland
13 hours ago ... Der deutsche Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte präsentiert sich aktuell in einem differenzierten Bild. ... Aktuelle Entwicklungen in der KI-Branche und der ...
mind-verse.de
KI-Zusammenfassung

Der Digitalverband Bitkom meldet eine deutliche Entspannung des IT-Fachkräftemangels in Deutschland: Die Zahl unbesetzter IT-Stellen ist von 149.000 im Jahr 2023 auf aktuell 79.000 gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt diesen Trend und führt IT-Berufe 2025 kaum noch als Mangelberufe auf, mit Ausnahme von Spezialistenpositionen. Hauptgründe für die Entspannung sind schwache Konjunktur und Verlagerung von IT-Projekten ins Ausland. Bei der Stellenbesetzung bleiben konkrete Hürden bestehen: 59 Prozent der Unternehmen bemängeln unangemessene Gehaltsvorstellungen von Kandidaten, 47 Prozent nennen fehlende Deutschkenntnisse und 42 Prozent mangelnde Umzugsbereitschaft. Künstliche Intelligenz hat bislang nur marginale Auswirkungen auf den IT-Arbeitsmarkt – 85 Prozent der Unternehmen mit KI-Einsatz haben keine IT-Stellen abgebaut. Allerdings erwarten 74 Prozent der Unternehmen, dass KI-Kenntnisse künftig ein wichtiger Bestandteil der Anforderungsprofile für IT-Fachkräfte werden.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 19:50