HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing
Die drei wichtigsten Stories, die HR und Arbeitswelt heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.
HR und Arbeitswelt · Branchen-Briefing
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Die deutsche Bundesregierung (CDU/CSU und SPD) hat sich im Koalitionsausschuss auf ein umfassendes „Programm für Wachstum und Beschäftigung" mit mehreren arbeitsrechtlichen Neuerungen geeinigt. Zentral sind die geplante Einführung einer „Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit Abfindungsoption" für Topverdiener ab 1. Januar 2027 (ab ca. 178.000 EUR Jahreseinkommen), wobei Arbeitgeber künftig kein Wiedereinstellungsrisiko mehr tragen und Trennungen gegen Abfindung durchgesetzt werden können. Gleichzeitig sollen befristete Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund bis zu 48 Monate mit bis zu sechs Verlängerungen möglich sein – deutlich über die bisherigen 24 Monate hinaus – und die schriftliche Form soll ab 2027 durch Textform ersetzt werden. Weitere Änderungen umfassen die Abschaffung von telefonischen Krankmeldungen mit Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag, vorteilhafte Steuern auf Abfindungen bei rascher Reintegration in den Arbeitsmarkt, erhöhte Pauschalsteuer für Minijobs (zwei auf fünf Prozent) und geplante Anpassungen der Mitbestimmungsrechte bei Europäischen Gesellschaften. Änderungen der Arbeitszeitregeln wurden hingegen nicht beschlossen. [Quelle: littler]
"" [Quelle: studocu]
Im Oktober treten im Vereinigten Königreich neue Regulierungen zu Arbeitsplatz-Belästigung in Kraft, die Arbeitgeber verpflichten, „alle zumutbaren Maßnahmen" zu ergreifen, um sexuelle Belästigung zu verhindern – eine Verschärfung gegenüber den bisherigen Anforderungen von nur „zumutbaren Maßnahmen". Die Regelungen erweitern zudem die Arbeitgeberhaftung auf Belästigung durch Dritte. Nach Einschätzung der Arbeitsrechtler Natasha Adom und Philip Cameron von Littler markiert dies einen „grundlegenden Wendepunkt" im britischen Arbeitsrecht, der eine „signifikante" Verschiebung weg von reaktiver Beschwerdeverarbeitung hin zu proaktiver Prävention, Governance und Risikomanagement bewirkt. Arbeitgeber sollten ihre Richtlinien überprüfen, robuste Risikobeurteilungen durchführen, Meldekanäle und Untersuchungsverfahren überarbeiten sowie Managerschulungen intensivieren. Eine Klärung der Auslegung von „alle zumutbaren Maßnahmen" wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr erfolgen. [Quelle: hrexecutive]
German Employment Law in Transition: Coalition Committee Agrees ...8 hours ago ... The specific legislative implementation remains to be seen. In particular, the planned changes to fixed-term employment law and the obligation to submit ...littler.com

Die deutsche Bundesregierung (CDU/CSU und SPD) hat sich im Koalitionsausschuss auf ein umfassendes „Programm für Wachstum und Beschäftigung" mit mehreren arbeitsrechtlichen Neuerungen geeinigt. Zentral sind die geplante Einführung einer „Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit Abfindungsoption" für Topverdiener ab 1. Januar 2027 (ab ca. 178.000 EUR Jahreseinkommen), wobei Arbeitgeber künftig kein Wiedereinstellungsrisiko mehr tragen und Trennungen gegen Abfindung durchgesetzt werden können. Gleichzeitig sollen befristete Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund bis zu 48 Monate mit bis zu sechs Verlängerungen möglich sein – deutlich über die bisherigen 24 Monate hinaus – und die schriftliche Form soll ab 2027 durch Textform ersetzt werden. Weitere Änderungen umfassen die Abschaffung von telefonischen Krankmeldungen mit Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag, vorteilhafte Steuern auf Abfindungen bei rascher Reintegration in den Arbeitsmarkt, erhöhte Pauschalsteuer für Minijobs (zwei auf fünf Prozent) und geplante Anpassungen der Mitbestimmungsrechte bei Europäischen Gesellschaften. Änderungen der Arbeitszeitregeln wurden hingegen nicht beschlossen.
Zusammenfassung Strategische Unternehmensführung: VUCA ...23 hours ago ... Erfahren Sie mehr über strategische Unternehmensführung, Mergers & Acquisitions, Digitalisierung und das Innovators Dilemma in dieser umfassenden Analyse.studocu.com
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UK workplace harassment regs are about to change - HR Executive8 hours ago ... ... legal standards, regulatory scrutiny and workforce expectations.” Tags; employment law · Littler · sexual harassment · Workplace Harassment. Previous article.hrexecutive.com

Im Oktober treten im Vereinigten Königreich neue Regulierungen zu Arbeitsplatz-Belästigung in Kraft, die Arbeitgeber verpflichten, „alle zumutbaren Maßnahmen" zu ergreifen, um sexuelle Belästigung zu verhindern – eine Verschärfung gegenüber den bisherigen Anforderungen von nur „zumutbaren Maßnahmen". Die Regelungen erweitern zudem die Arbeitgeberhaftung auf Belästigung durch Dritte. Nach Einschätzung der Arbeitsrechtler Natasha Adom und Philip Cameron von Littler markiert dies einen „grundlegenden Wendepunkt" im britischen Arbeitsrecht, der eine „signifikante" Verschiebung weg von reaktiver Beschwerdeverarbeitung hin zu proaktiver Prävention, Governance und Risikomanagement bewirkt. Arbeitgeber sollten ihre Richtlinien überprüfen, robuste Risikobeurteilungen durchführen, Meldekanäle und Untersuchungsverfahren überarbeiten sowie Managerschulungen intensivieren. Eine Klärung der Auslegung von „alle zumutbaren Maßnahmen" wird voraussichtlich erst im nächsten Jahr erfolgen.