Berlin · Local digest
One Berlin story today you'd miss anywhere else. Skip national politics. Prefer transport, housing, council decisions, openings, and city-level policy — the things that change life for someone living in Berlin. Always cite the local outlet (e.g. Tagesspiegel, RBB) so I can read further.
Housing First hits 420 homes, mega-projects spark debate
2 Min. Lesezeit
Housing First milestone
Berlin's Housing First program has housed 420 people since 2018.
The model bypasses the usual bureaucracy: give someone a flat first, then add support—not the other way around. Six specialist organizations run the program with a budget of 3.7 million euros this year [Quelle: Berlin.de]. Landlords like it because case workers handle the relationship, but staff shortages mean the program turns away far more applicants than it accepts.
Demand vastly outpaces capacity.
2,800 homes at city's edge
Berlin is planning a 45-hectare quarter with 2,400 to 2,800 apartments near Grunewald and Westkreuz.
The "Stadteingang West" project, greenlit by the Senate in April 2026, aims for a car-light neighborhood tied to two S-Bahn stations, with schools, shops, and green space built in [Quelle: Entwicklungsstadt]. The public developer HOWOGE will prioritize affordable housing on the old Grunewald freight yard. Reshaping the Funkturm interchange is key to unlocking the fragmented site.
Final building plans arrive later this year.
Tempelhofer Feld standoff
A plan to build 21,000 apartments at Tempelhofer Feld has reignited a familiar Berlin clash.
CDU candidate Stefan Evers backs the proposal; Greens co-leader Bettina Jarasch warns it could become another BER—an endless money pit [Quelle: Berliner Zeitung]. A 2014 referendum voted 64 percent to keep the field open; the Tempelhofer Feld Act still shields it. Architects promise 200 hectares will stay green, but the estimated 7.9 billion euro tab raises questions about feasibility and political will.
The 2026 election will settle whether Berlin wants density or open space.
Prenzlauer Berg parks: progress and protest
Two major park projects in Prenzlauer Berg show how Berlin builds differently now—and the scars that remain.
Mauerpark wrapped its 16-million-euro renovation by June, with new paths, play areas, and irrigation; locals praise the result [Quelle: Entwicklungsstadt]. Next door, Jahnsportpark is halfway through a 296-million-euro climate-resilient overhaul with a new accessible stadium—but the demolition sparked years of protests from architects and residents who wanted to keep and adapt the old building. A bird-protection hold delayed work further, and skeptics fear the slimmed-down scope could undermine everyday sports access.
Trust in public projects is still being rebuilt.
2.800 Wohnungen am Stadteingang West: Was geplant ist12 hours ago ... Berlin • Charlottenburg-Wilmersdorf • News • Städtebau • Wohnen. 2.800 ... neue Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer über bestehende Verkehrsanlagen hinweg.entwicklungsstadt.de

Berlin plant am Stadteingang West zwischen Grunewald, Westkreuz, Messegelände und AVUS ein neues Stadtquartier mit 2.400 bis 2.800 Wohnungen auf etwa 45 Hektar. Der Senat beschloss im April 2026 den Rahmenplan „Stadteingang West | Vision 2040+", der neben Wohnungsbau auch Bildungseinrichtungen, Gewerbe, soziale Infrastruktur und umfangreiche Grün- und Freiräume vorsieht. Das Projekt wird als autoarmes Quartier mit starkem Fokus auf Fuß- und Radverkehr sowie den Anschluss an die S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald konzipiert, wobei die landeseigene HOWOGE bezahlbaren Wohnraum besonders auf dem ehemaligen Güterbahnhof Grunewald schaffen soll. Die Entwicklung ist eng mit dem geplanten Umbau des Autobahndreiecks Funkturm verknüpft, das die räumlichen Barrieren der heute zerschnittenen Fläche teilweise neu ordnen wird. Der Rahmenplan ist noch nicht endgültig – weitere Bebauungspläne und Detailfestlegungen folgen in späteren Verfahren, wobei die gesamte Entwicklung einen langfristigen Horizont bis 2040+ hat.
21.000 Wohnungen am Tempelhofer Feld - Berliner Zeitung10 hours ago ... ... Berliner Stadtentwicklung diskutiert. Das Haus ist voll, eine eindeutige Stimmung aber ... Projekte“: Forscher fordert Stopp des U-Bahn-Ausbaus in Berlin ...berliner-zeitung.de

Bettina Jarasch von den Grünen kritisiert Pläne für eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes mit 21.000 Wohnungen. Sie warnt vor einem weiteren "BER-ähnlichen" Großprojekt und schlägt stattdessen vor, leer stehende Büroflächen in der Stadt für Wohnraum umzunutzen. CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers unterstützt das Bebauungskonzept von Architekten, wonach etwa 200 Hektar des Feldes als öffentliche Grünfläche erhalten bleiben sollen. Der Volksentscheid von 2014 hatte mit 64,3 Prozent für den Erhalt des Feldes gestimmt; das Tempelhofer-Feld-Gesetz schützt die Fläche seither vor Bebauung. Die Investitionsbank Berlin schätzt die Gesamtkosten des Bebauungsprojekts auf rund 7,9 Milliarden Euro.
Woher diese Skepsis? Die Projekte Mauerpark und Jahnsportpark4 hours ago ... Die Nachbarschaft zeigt damit einen grundlegenden Konflikt der Stadtentwicklung: Berlin soll öffentliche Anlagen modernisieren und zusätzliche Angebote schaffen ...entwicklungsstadt.de

In Prenzlauer Berg werden zwei große Stadtentwicklungsprojekte umgesetzt: Der Mauerpark wurde seit Dezember 2022 für etwa 16 Millionen Euro saniert mit erneuerten Wegen, Spielbereichen und Bewässerung, wobei die Falkplatz-Sanierung seit Juni 2026 abgeschlossen ist und die Gesamtmaßnahme bis 2027 läuft. Der benachbarte Jahnsportpark wird für knapp 296 Millionen Euro zu einem inklusiven Sportpark umgebaut, mit einem Stadionneubau an der Schönhauser Allee, der barrierefrei gestaltet werden soll und im kommenden Jahr beginnen soll. Beide Projekte zielten auf klimaangepasste Infrastruktur, modernisierte Sportanlagen und zusätzliche öffentliche Grünflächen. Allerdings wurden beide Vorhaben jahrelang von erheblichem Bürgerwiderstand begleitet. Beim Mauerpark gab es Bedenken gegen geplante Wohnbebauung am Parkrand und Sorgen um Lärmbelästigung, besonders beim umstrittenen Groth-Wohnquartier nördlich des Gleimtunnels. Beim Jahnsportpark führte die geplante Stadionabriss-Entscheidung zu Protesten von Architekturverbänden und Bürgerinitiativen, die einen ressourcenschonenden Umbau bevorzugten; ein teilweiser Abrissstopp im November 2024 wegen unzureichender Ersatzbrutstätten für Haussperlinge verzögerte die Arbeiten. Kritiker befürchten, dass trotz Bürgerbeteiligungsverfahren wichtige Entscheidungen bereits getroffen wurden und dass das reduzierte Programm für den übrigen Sportpark den alltäglichen Breitensport gefährdet. Der modernisierte Mauerpark wird lokal jedoch sehr positiv wahrgenommen.
Entwicklungsstadt - Jede Zeit baut ihre Stadt.3 hours ago ... Aktuelles aus Berlin · Alle Artikel. Gesellschaft. Vom: 16. September 2026. Mauerpark und Jahnsportpark: Zwei benachbarte Projekte und das tiefe Misstrauen.entwicklungsstadt.de

420 Wohnungslose haben über Housing First Zuhause gefunden6 hours ago ... Rund 420 wohnungslose Menschen haben in Berlin bis heute mit Hilfe von Housing First eine Wohnung gefunden. Am 9. September dieses Jahres sei der 350.berlin.de
Rund 420 wohnungslose Menschen haben in Berlin durch das Housing-First-Programm eine Wohnung gefunden. Das Programm, das seit 2018 in Berlin läuft, bietet Wohnungs- und Obdachlosen ohne große Vorbedingungen eine dauerhafte Unterkunft an, bevor sie pädagogische und psychologische Unterstützung erhalten. Sechs Träger sind beteiligt, darunter spezialisierte Organisationen wie Phinove für obdachlose Familien und Housing First Queer für queere Wohnungslose. Für dieses Jahr stehen knapp 3,7 Millionen Euro im Haushalt zur Verfügung, eine Summe, die laut Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe in den vergangenen Jahren jährlich gestiegen ist. Die Vereine berichten, dass die Vermietung über Housing First für Vermietende attraktiv ist, da es zuverlässige Ansprechpersonen gibt, allerdings begrenzen finanzielle Mittel die Zahl der Sozialarbeitenden und führen dazu, dass viele Anfragen abgelehnt werden müssen.