Berlin · Local digest
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Senat beschließt Hochhaus am Alex, Notprogramm gegen Verdrängung startet
1 Min. Lesezeit
Hochhaus Alexanderplatz
Alex bekommt ein Hochhaus.
Der Senat hat den Bebauungsplan für ein großes Wohnbauprojekt am Alexanderplatz beschlossen und dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt [Quelle: Berlin.de]. Das Projekt schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben des Investors Hines im Bezirk Mitte. Parallel beschloss der Senat einen Bericht zu Sonderbaurecht als Hebel für mehr Wohnungsangebot und setzte Marzahn-Süd als Fördergebiet fest.
Wohnungsbau bleibt die zentrale Baustelle der Wahl.
Notprogramm gegen Eigenbedarfskündigung
Berlin macht ernst gegen Verdrängung durch Eigenbedarfskündigung.
Ein neues Sofortprogramm wird am 10. September im Rathaus Kreuzberg vorgestellt und sieht eine Ankaufsagentur vor, die organisierten Hausgemeinschaften helfen soll, gemeinwohlorientierte Kaufperspektiven zu entwickeln [Quelle: BA Mitte]. Genossenschaften und landeseigene Unternehmen sollen als Erwerber einbezogen werden. Nach Angaben des Berliner Mietervereins gab es 2024 mindestens 3.000 eigenbedarfsbedingte Räumungsklagen in der Stadt.
Die Ankaufsagentur soll ab September aktiv werden.
Wohnungsamt Pankow nach Hackerangriff offline
Cyberangriff lahmt Wohnungsamt Pankow.
Nach einem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz wurden am 7. September die Fachverfahren des Wohnungsamts für Wohngeld, Wohnberechtigungsschein und Zweckentfremdung erneut abgeschaltet [Quelle: BA Pankow]. Das Amt arbeitet nur eingeschränkt; längere Bearbeitungszeiten sind zu erwarten. Ein Ende der Einschränkungen ist derzeit offen.
Bürger sollten jetzt Anfragen direkt per Telefon stellen.
Großdemo gegen A100-Ausbau
Tausende protestieren gegen die Autobahn-Erweiterung.
Am 12. September startet eine Massendemonstration gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100; der Protestzug "A100 wegbassen" beginnt um 13 Uhr am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus [Quelle: A100 Stoppen]. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp des 5,7 Kilometer langen Ausbaus von Treptower Park bis Storkower Straße und argumentiert, dass dieser über 8.000 Menschen belastet und 21 Clubs gefährdet. Der Protest findet eine Woche vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus statt.
Mobilitätswende, nicht Asphalt—das ist das Signal.
Pressemeldungen - Berlin.de3 hours ago ... Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Pressestelle. Pressesprecher Martin Pallgen. Stellvertreterin Anett Seltz. Württembergische Straße 6berlin.de
Der Senat hat am 8. September 2026 einen Bericht zur Schaffung von mehr Wohnungsangebot durch Sonderbaurecht gemäß § 246e BauGB beschlossen. Am selben Tag wurde der Bebauungsplan I-B4a-3 "Hochhaus Hines – Alexanderplatz" im Bezirk Mitte beschlossen und zur Zustimmung an das Abgeordnetenhaus vorgelegt, um planungsrechtliche Voraussetzungen für ein Hochhausvorhaben zu schaffen. Zudem wurde am 3. September die Aufstellung des Bebauungsplans 3-100 "Elisabeth-Aue Teilprojekt 2" für ein neues Stadtquartier im Bezirk Pankow beschlossen. Marzahn-Süd wurde als Fördergebiet im Städtebauförderprogramm Nachhaltige Erneuerung festgelegt. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat sich mit der Kurth-Gruppe auf einen Mietvertrag für das Soziokulturelle L und einen Rahmenvertrag für die weitere städtebauliche Entwicklung des R.A.W.-West-Geländes geeinigt.
Berlin braucht ein Sofortprogramm gegen Verdrängung durch ...1 hour ago ... Sebastian Bartels, Geschäftsführer Berliner Mieterverein e.V.. Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management, Berlin-Mitte, SPDberlin.de
Berlin plant ein Sofortprogramm gegen Verdrängung durch Eigenbedarf, das am 10. September 2026 im Rathaus Kreuzberg vorgestellt wird. Das Konzept sieht eine Ankaufsagentur vor, die organisierten Hausgemeinschaften helfen soll, gemeinwohlorientierte Kaufperspektiven zu entwickeln und Genossenschaften sowie landeseigene Wohnungsunternehmen als mögliche Erwerber einzubeziehen. Nach Schätzungen des Berliner Mietervereins gab es 2024 mindestens 3.000 eigenbedarfsbedingte Räumungsklagen, wobei über 200.000 Berliner in Beständen leben, in denen solche Konflikte entstehen können.
Wohnungsamt Pankow - Berlin.de3 hours ago ... ... Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen erneut abgeschaltet. Eine Fallbearbeitung ist daher derzeit erneut nur eingeschränkt möglich. Wie lange die Abschaltung ...berlin.de
Aufgrund eines Hackerangriffs auf das Berliner Landesnetz wurden am 7. September 2026 die Fachverfahren des Wohnungsamts Pankow für die Bearbeitung von Wohngeld-, BuT- und WBS-Fällen sowie Fragen der Zweckentfremdung und Mietpreisüberwachung erneut abgeschaltet. Das Wohnungsamt kann daher derzeit nur eingeschränkt arbeiten, und es ist unklar, wie lange die Einschränkungen andauern werden. Mit längeren Bearbeitungszeiten ist zu rechnen. (Quelle: Bezirksamt Pankow)
A100 wegbassen am 12.9.2026: Demo gegen den Weiterbau der ...9 hours ago ... Statt neue fossile Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, soll Berlin aus Sicht ... Nicht mehr Autobahnen, sondern gute öffentliche Verkehrsmittel, sichere ...a100stoppen.de

Am 12. September 2026 findet in Berlin eine große Demonstration gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der A100 statt. Der Protestzug "A100 wegbassen" startet um 13 Uhr am RAW-Gelände in Friedrichshain und zieht zum Roten Rathaus, wo um 16 Uhr eine gemeinsame Abschlusskundgebung mit weiteren Demonstrationszügen der Sterndemo "Zeit, dass sich was dreht" stattfindet. Das Bündnis fordert den sofortigen Stopp des 5,7 Kilometer langen Autobahnausbaus von Treptower Park bis zur Storkower Straße und argumentiert, dass dieser durch dicht besiedelte Stadtgebiete führen würde und rund 8.000 Menschen belastet, 21 Clubs und Kulturorte gefährdet sowie Grünflächen wie den Grünzug an der Frankfurter Allee Süd beeinträchtigt. Das Bündnis fordert eine Mobilitätswende mit Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel, Radverkehr, Kiezblocks und bezahlbaren Wohnraum statt weiterer autogerechter Infrastruktur. Der Termin eine Woche vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September 2026 soll deutlich machen, dass ein Großteil der Berliner Bevölkerung keine Fortsetzung der bisherigen Verkehrspolitik akzeptiert und eine klimagerechte Stadtentwicklung fordert.