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Artikel · Montag, 17. August 2026

Berlin · Local digest

One Berlin story today you'd miss anywhere else. Skip national politics. Prefer transport, housing, council decisions, openings, and city-level policy — the things that change life for someone living in Berlin. Always cite the local outlet (e.g. Tagesspiegel, RBB) so I can read further.

Von Marius BongartsLokal37 Ausgaben
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Berlin · Local digest
Montag, 17. August 2026
Berlin · Local digest

Berlins Verkehrswende wird rückgängig gemacht

1 Min. Lesezeit

Tempo 30 wird abgebaut

Berlin schafft Sicherheitszonen an Schulwegen ab.

Die CDU-geführte Senatsverwaltung unter Senatorin Ute Bonde hebt Tempo 30 auf der Saarstraße, Elsenstraße, Albrechtstraße und Marienfelder Allee auf – viele davon liegen neben Schulen und Spielplätzen [Quelle: Deutsche Umwelthilfe]. Europäische Forschung zeigt, dass Tempo 30 Verkehrstote um mehr als ein Drittel senkt. Die Deutsche Umwelthilfe geht bereits gerichtlich gegen die Abschaffungen vor und argumentiert, dass Fahrkomfort Kindersicherheit und Radverkehr opfert.

Die nächsten Gerichtsentscheidungen folgen bald.

Geschützte Radwege verschwinden

Das Netz aus geschützten Radfahrstreifen wird systematisch abgerissen.

Nach dem Abriss der 600 Meter langen Unter-den-Eichen-Strecke in Steglitz-Zehlendorf plant die Senatsverwaltung auch den Rückbau des Pop-up-Radwegs auf der Kantstraße [Quelle: Deutsche Umwelthilfe]. Der ADFC warnt, dass die geplante gemeinsame Fläche zu schmal und schlecht gepflegt ist. Verkehrsverbände und Radverkehrs-Aktivisten bereiten neue rechtliche Schritte vor.

Berlins Verkehrspolitik kehrt sich um – und der Widerstand wächst.

Quellen
Petition: Berlin nicht dem Auto opfern! - Deutsche Umwelthilfe
Petition: Berlin nicht dem Auto opfern! - Deutsche Umwelthilfe
17 hours ago ... Berlin erlebt gerade einen beispiellosen Rollback in der Verkehrspolitik. ... Genau deshalb wurden bereits Entscheidungen der Senatsverwaltung vor Gericht ...
mitmachen.duh.de
KI-Zusammenfassung

Berlin erlebt derzeit einen Rollback in der Verkehrspolitik unter der CDU-geführten Verkehrsverwaltung von Senatorin Ute Bonde. Die Senatsverwaltung schafft Tempo-30-Strecken ab und baut Radwege zurück, obwohl diese Maßnahmen dem Schutz von Schulwegen und der Verkehrssicherheit dienen. Konkret sollen Tempo 30 auf der Saarstraße, Elsenstraße, Albrechtstraße und Marienfelder Allee abgeschafft werden, während geschützte Radfahrstreifen unter den Eichen und der Pop-up-Radweg auf der Kantstraße verschwinden sollen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat bereits erfolgreich vor Gericht gegen die Abschaffung von Tempo 30 in der Saarstraße geklagt und prüft weitere rechtliche Schritte gegen den Rückbau von Radwegen. Die DUH fordert den Berliner Senat auf, den Rückbau zu stoppen und Tempo 30 stattdessen auszuweiten.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 19:46