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Article · Thursday, September 24, 2026

Immobilienmarkt · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die Immobilienmarkt heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

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Immobilienmarkt · Branchen-Briefing
Thursday, September 24, 2026
Immobilienmarkt · Branchen-Briefing

ABG-Chef warnt vor Marktbereinigung, EU reguliert Airbnb, Bund tackelt Schrottimmobilien

1 min read

ABG: Marktbereinigung voraus

Refinanzierungswelle trifft auf konservativere Kreditvergabe.

ABG-Chef Ulrich Höller rechnet in den kommenden sechs bis neun Monaten mit weiterer Marktbereinigung, besonders bei Refinanzierungen und Projektentwicklern [Quelle: Immobilienmanager]. Kredite aus der Niedrigzinsphase laufen aus und treffen auf höhere Beleihungsausläufe – manche Kreditnehmer "werden keine Kunden mehr sein". Im Bürosegment prognostiziert Höller, dass rund 25 Prozent der Flächen dauerhaft ungenutzt bleiben, während moderne Gebäude weiterhin gefragt sind.

Der nächste Zyklus wird von Restrukturierung statt Expansion geprägt.

EU schärft Airbnb-Kontrolle

Die EU-Kommission zieht die Zügel bei Kurzzeitvermietungen an.

Ein neuer Wohnbezahlbarkeitplan gibt Kommunen Instrumente zur Identifikation von "Gebieten unter Wohnraumstress" und zur gezielten Beschränkung von Airbnb-ähnlichen Plattformen [Quelle: Die Sachsen]. In Hotspots wie Lissabon und Prag machen Kurzzeitvermietungen bis zu 20 Prozent des Wohnungsbestands aus. Airbnb kritisiert den Plan als "regulatorisch unklar"; er muss noch durch das EU-Gesetzgebungsverfahren gehen.

Lokalvermietern droht Druck auf angespannte Märkte.

Bund: Schrottimmobilien-Offensiv

Neue Waffen gegen Sozialbetrug und Verfall.

Die Bundesregierung beschloss am 23. September 2026 einen Aktionsplan, der Kommunen erweiterte Instrumente gibt: Das Vorkaufsrecht wird auf einzelne Eigentumswohnungen ausgedehnt, Instandsetzungsgebote können erlassen werden, und unter bestimmten Bedingungen ist Enteignung möglich [Quelle: Kommunal]. Behördenrechte zum Betreten erweitern sich, und KI-gestützte Systeme sollen Auffälligkeiten aufdecken. Der Deutsche Notarverein warnt vor erheblichem bürokratischem Mehraufwand für Gemeinden und Grundbuchämter.

Privatinvestoren in Sanierungsobjekten müssen mit restriktiverem Rahmen rechnen.

Baugesetzbuch-Reform unter Beobachtung

Experten zerlegen Wohnungsbau-Reformpaket in Details.

Am 23. September fand die Sachverständigenanhörung zur Baugesetzbuch-Novelle statt; ZIA-Hauptgeschäftsführerin Aygül Özkan begrüßte Digitalisierung und vereinfachte Verfahren, monierte aber unzureichende Fristregelungen [Quelle: Baulinks]. GdW-Präsident Axel Gedaschko warnte vor Personalmangel bei Bauämtern, Tim-Oliver Müller (HDB) vermisste durchgreifende Instrumente wie Genehmigungsfiktionen. Die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände bescheinigte der Novelle nur "punktuelle Verbesserungen" ohne strukturellen Impuls.

Hürden für zügige Genehmigungen bleiben tiefer als die Reformziele versprechen.

Sources
„Manche Kunden werden keine Kunden mehr sein“
„Manche Kunden werden keine Kunden mehr sein“
18 hours ago ... ABG-Chef Ulrich Höller erwartet weitere Bereinigungen am Immobilienmarkt. Vor allem bei Büros, Entwicklern und Refinanzierungen sieht er Bewegung.
immobilienmanager.de
AI Summary

ABG-Chef Ulrich Höller erwartet in den kommenden sechs bis neun Monaten weitere Marktbereinigungen im deutschen Immobilienmarkt. Besonders bei Refinanzierungen und Restrukturierungen sieht er Bewegung, da zahlreiche Kredite aus der Niedrigzinsphase auslaufen und auf konservativere Beleihungsausläufe treffen – manche Kreditkunden würden dadurch "keine Kunden mehr sein". Auch bei Projektentwicklern erwartet er eine fortgesetzte Marktkonsolidierung. Im Bürosegment prognostiziert Höller, dass etwa 25 Prozent der vorhandenen Flächen künftig keinen Nutzer mehr finden werden, während moderne, gut angebundene Gebäude weiterhin gefragt sind. Der nächste Immobilienzyklus werde vor allem von Wertschöpfung im Bestand und Restrukturierungen geprägt sein. Beim Wohnungsbau identifiziert Höller weniger ein Kapitalproblem als vielmehr ein Umsetzungsproblem: lange Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie komplexe regulatorische Anforderungen verhinderten schnelle Projektrealisierung – serielles Bauen könnte helfen, werde von Behörden vor Ort aber oft unzureichend unterstützt.

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EU plant Regulierung von Airbnb zur Bekämpfung der Wohnungsnot
EU plant Regulierung von Airbnb zur Bekämpfung der Wohnungsnot
23 hours ago ... Die neuen Regeln sollen lokalen Behörden helfen, sogenannte „Gebiete unter ... Zwischen 2015 und 2025 stiegen die Immobilienpreise um 64,9 Prozent, die ...
diesachsen.de
AI Summary

Die Europäische Kommission hat einen Wohnbezahlbarkeitsplan vorgestellt, der lokalen Behörden neue Instrumente zur Bekämpfung der Wohnungsknappheit in touristisch belasteten Stadtteilen gibt. Der Plan soll Kommunen helfen, "Gebiete unter Wohnraumstress" nach einheitlicher Methodik zu identifizieren und Kurzzeitvermietungen wie bei Airbnb gezielt einzuschränken. Laut Eurobarometer-Daten sehen 50 Prozent der EU-Stadtbewohner Wohnen als dringendes Problem, während die Immobilienpreise zwischen 2015 und 2025 um 64,9 Prozent und die Mieten um 21,8 Prozent stiegen. In Tourismushotspots wie Lissabon, Barcelona und Prag machen Kurzzeitvermietungsplattformen bis zu 20 Prozent des Wohnungsbestands aus. Airbnb kritisiert den Entwurf als regulatorisch unklar und wirkungslos und warnt vor "regulatorischer Unsicherheit für Gastgeber". Der Plan muss noch durch EU-Gesetzgebungsverfahren gehen und von den Mitgesetzgebern verhandelt werden.

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Schrottimmobilien: Sozialbetrug, Enteignung und neue Rechte für ...
Schrottimmobilien: Sozialbetrug, Enteignung und neue Rechte für ...
9 hours ago ... Haken 5: Schrottimmobilien kontrollieren – Behörden dürfen Wohnungen betreten ... Immobilienmarkt. Immobilienpreise: In diesen Kommunen lohnt sich der ...
kommunal.de
AI Summary

Die Bundesregierung hat am 23. September 2026 einen Aktionsplan gegen Sozialleistungsmissbrauch beschlossen, der die Bekämpfung von Schrottimmobilien verschärft. Kommunen erhalten erweiterte Instrumente: Das kommunale Vorkaufsrecht wird auch auf einzelne Eigentumswohnungen ausgedehnt, es können Instandsetzungsgebote erlassen werden, und unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Enteignung möglich, wenn Eigentümer bestandskräftigen Modernisierungsgeboten nicht nachkommen. Gleichzeitig werden die Betretungsrechte von Behörden bei Schrottimmobilien erweitert und der Datenaustausch zwischen Jobcentern und anderen Behörden intensiviert, wobei KI-gestützte Analysesysteme zur Aufdeckung von Auffälligkeiten eingesetzt werden sollen. Die Reform wird in der Fachpresse kritisch hinterfragt: Der Deutsche Notarverein warnt vor erheblichem bürokratischem Mehraufwand für Gemeinden und Grundbuchämter, Haus & Grund bezweifelt, dass das erweiterte Vorkaufsrecht das richtige Instrument ist, da es auch private Sanierer abschrecken könnte, und es werden verfassungsrechtliche Bedenken zur Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 GG) aufgeworfen.

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Sachverständigenanhörung zur Baugesetzbuch-Novelle - Baulinks
Sachverständigenanhörung zur Baugesetzbuch-Novelle - Baulinks
53 minutes ago ... Kritisch äußerte sich Mathias Hellriegel zu Regelungen zum Vorkaufsrecht der Kommunen. Ebenso kritisierte Architekt Robert Scholz die Schaffung weiterer ...
baulinks.de
AI Summary

Am 23. September 2026 fand eine öffentliche Anhörung zur Novelle des Baugesetzbuches im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen des Deutschen Bundestags statt. Der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts soll das Bauleitplanverfahren straffen und vereinfachen, Wohnungsbau zum überragenden öffentlichen Interesse erklären, digitale Verfahren einführen und Kommunen mehr Möglichkeiten im Umgang mit Schrottimmobilien geben. Die Stellungnahmen der Branchenvertreter fielen differenziert aus: Der ZIA-Hauptgeschäftsführerin Aygül Özkan begrüßte die Digitalisierung und vereinfachten Verfahren, kritisierte aber unzureichende Fristregelungen. Der GdW-Präsident Axel Gedaschko warnte vor personellen Engpässen bei Bauämtern. Der HDB-Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller vermisste durchgreifende Instrumente wie Genehmigungsfiktionen. Kai Warnecke von Haus & Grund lehnte zusätzliche kommunale Eingriffsmöglichkeiten zulasten privater Eigentümer ab. Die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände bescheinigte der Novelle nur punktuelle Verbesserungen ohne grundlegenden strukturellen Impuls, während Kritiker unzureichende ökologische Anforderungen monieren.

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