Berlin · Local digest
One Berlin story today you'd miss anywhere else. Skip national politics. Prefer transport, housing, council decisions, openings, and city-level policy — the things that change life for someone living in Berlin. Always cite the local outlet (e.g. Tagesspiegel, RBB) so I can read further.
Kantstraße bike lane torn out, transit plan courts voters, Pankow breaks ground
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Kantstraße bike lane dismantled
Berlin's government just erased a protected bike lane three weeks before the election.
Starting early September, the Senate is ripping out the pop-up cycle track on Kantstraße in Charlottenburg and merging bikes into the bus lane—stripping away the physical barrier that separated riders from cars [Quelle: rbb24]. The ADFC is fighting back with protests; the German Environmental Aid has announced a lawsuit. Greens accuse the black-red Senate of manufacturing facts on the ground before voters head to polls.
The rollback signals how transport priorities will split in the next government.
A100 closure stretches commutes, shifts travel modes
Forty-eight extra minutes. That is what drivers now endure on the A100 westbound.
The Ringbahnbrücke renovation has forced a full closure, pushing travel times from 35 to 54 minutes on average—but a TU Berlin study shows a silver lining [Quelle: rbb24]. Many commuters have abandoned their cars for transit and bikes. Charlottenburg-Wilmersdorf remains the collision hot spot with roughly 50 traffic accidents daily, many tied to speeding and unclear intersections.
The district is now blocking side-street cutoffs to throttle rat-running.
Left party eyes cheaper fares, restored bus frequency
Die Linke is betting transport anxiety will win votes on September 20th.
The party unveiled a five-point plan to restore the ten-minute X69 express bus cycle in Marzahn-Hellersdorf after it was cut to twenty minutes in 2023, blocking seniors' access to the eye clinic and trauma hospital [Quelle: nd-aktuell]. They also want to reintegrate 2,000 contract workers back into the BVG for equal pay, push tram projects over new U-Bahn lines, and slash the monthly social ticket from €27.50 to €9. The promise: better transit for four million Berliners on a shrinking bus network.
Whether voters believe they can deliver is the September question.
Pankow: 5,000 homes take shape in Elisabeth-Aue
Planning for Berlin's largest remaining infill site just locked in.
The State Department of Development has greenlit the masterplan for Elisabeth-Aue's northwest parcel—73 hectares that will hold roughly 5,000 apartments, a primary school, daycare, shops, and a sprawling park, anchored by the winning design from Hosoya Schaefer and AgenceTer [Quelle: Entwicklungsstadt]. Over 30 percent will be built by co-ops and non-profit operators; state firms GESOBAU and HOWOGE will take roughly 70 percent of the buildable area. The formal zoning process now begins—construction start remains unset.
This is the co-op housing test we tracked yesterday.
Verkehrsstreit in Charlottenburg-Wilmersdorf: Wem gehört die Straße?8 hours ago ... Was Senat und was Bezirke entscheiden ... Doch dann haben die Berliner voraussichtlich schon gewählt und die Karten der Verkehrspolitik sind neu gemischt.rbb24.de

Der Pop-up-Radweg auf der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg wird ab Anfang September zurückgebaut. Der Senat verlegt die bisherige separate Radspur näher an den Autoverkehr heran und schafft stattdessen einen Parkplatz für Autos. Radfahrende müssen sich künftig eine Busspur teilen und verlieren die räumliche Trennung zum Autoverkehr. Die Grünen und der ADFC protestieren gegen diese Entscheidung und kritisieren, dass der schwarz-rote Senat drei Wochen vor der Wahl am 20. September noch Fakten schafft. Die Deutsche Umwelthilfe kündigt an, gegen den Umbau zu klagen. Ein weiteres großes Verkehrsthema im Bezirk ist die Sperrung der A100 wegen der Sanierung der Ringbahnbrücke. Autofahrer benötigen nun durchschnittlich 54 Minuten statt 35 Minuten für die betroffene Strecke. Eine Studie der TU Berlin zeigt, dass Betroffene sehr wütend und unzufrieden mit den Maßnahmen sind, manche weichen auf öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder aus. Charlottenburg-Wilmersdorf führt die Bezirke mit knapp 50 Verkehrsunfällen pro Tag an, viele Unfälle gehen auf überhöhte Geschwindigkeit und unübersichtliche Kreuzungen zurück. Zur Wahl präsentieren unterschiedliche Parteien kontrastierende Positionen zur Radverkehrspolitik: Grüne und Linke fordern durchgehende, geschützte Radwege auf Hauptstraßen, während die CDU einen bedarfsgerechteren Ausbau mit Fokus auf Sanierung bestehender Wege vertritt.
„Elisabeth-Aue“: Was Berlin jetzt auf dem großen zweiten Teilstück ...9 hours ago ... Berlin • News • Pankow • Städtebau • Wohnen. „Elisabeth-Aue“: Was ... Infrastruktur, Grünflächen und Verkehr werden. Bezirk: Pankow; Lage: zwischen ...entwicklungsstadt.de

In Pankow beginnt die entscheidende Planungsphase für die „Elisabeth-Aue": Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Aufstellung des Bebauungsplans 3-100 für die nordwestliche Teilfläche beschlossen. Auf dem rund 73 Hektar großen Areal sollen etwa 5.000 Wohnungen entstehen, ergänzt durch eine Grundschule, Kitas, Nahversorgung, einen großen Landschaftspark sowie Grün- und Freiflächen. Der Siegerentwurf von Hosoya Schaefer Architects und AgenceTer.de, der das Quartier in vier grüne Anger-Kieze mit verbindendem Park gliedert, bildet die städtebauliche Grundlage für die verbindlichen Planungsvorgaben. Ein wesentlicher Aspekt ist die geplante Beteiligung von Genossenschaften: Über 30 Prozent der Wohnungen sollen von gemeinnützigen Bauträgern und Genossenschaften realisiert werden. Die landeseigenen Unternehmen GESOBAU und HOWOGE werden circa 70 Prozent der Bauflächen übernehmen. Mit dem Bebauungsplanverfahren beginnt nun die formelle Phase, die die Voraussetzungen für die spätere Umsetzung schaffen soll, während der konkrete Baubeginn noch nicht feststeht.
Nahverkehr – Im Zehn-Minuten-Takt zur Augenklinik | nd-aktuell.de5 hours ago ... Ein Linienbus der Berliner Verkehrsbetriebe hält an einer Haltestelle in der Sonnenallee. Foto: dpa/Fernando Gutierrez-Juarez. 1986 hat Ekkehard Spiegel mit 16 ...nd-aktuell.de
Die Berliner Linke hat einen Fünf-Punkte-Plan zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs vorgestellt. Der Plan fordert unter anderem die Rückkehr zum Zehn-Minuten-Takt für den Schnellbus X69 in Marzahn-Hellersdorf, nachdem dieser 2023 auf 20-Minuten-Abstände reduziert worden war, was besonders Senioren beim Zugang zur Augenklinik und zum Unfallkrankenhaus behindert. Die Partei verlangt zudem bessere Arbeitsbedingungen für BVG-Beschäftigte durch Reintegration der 2000 Mitarbeiter der Tochterfirma Berlin Transport in den Mutterkonzern, um gleiche Löhne zu schaffen, sowie Vorfahrt für Straßenbahnprojekte statt neu eingerichteter U-Bahnlinien. Bei Regierungsbeteiligung plant die Linke, das Sozialticket innerhalb von 100 Tagen auf 9 Euro monatlich zu senken (aktuell 27,50 Euro) und einen Preisstopp für alle weiteren Fahrkarten auszuhandeln. Die Partei kritisiert die CDU-geführte Senatsverwaltung für falsche Prioritäten in der Verkehrspolitik und warnt, dass Berlin trotz Wachstums auf vier Millionen Einwohner ein schrumpfendes Busnetz hat. Quelle: nd-aktuell.de