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Artikel · Mittwoch, 23. September 2026

Fintech · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die Fintech heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

Von Marius BongartsBusiness79 Ausgaben
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Fintech · Branchen-Briefing
Mittwoch, 23. September 2026
Fintech · Branchen-Briefing

Ryft skaliert, Wero startet durch, EZB tokenisiert

1 Min. Lesezeit

Ryft räumt 20 Mio. Pfund ein

Multi-Party-Payments gehen in die Breite.

Der FCA-regulierte britische Infrastruktur-Anbieter Ryft hat eine Serie-B-Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Pfund abgeschlossen, angeführt von Gresham House Ventures [Quelle: FinTech Times]. Das Geld fließt in die Expansion über Europa und die USA sowie in die Beantragung einer vollständigen EU-Zahlungslizenz bei der maltesischen Finanzaufsicht (MFSA). Ryfts Plattform automatisiert Marktplatz-Zahlungen mit gespaltenen Transfers, KYC und Multi-Währungs-Abwicklung; über 6.500 kommerzielle Kunden nutzen das System bereits, mit verdreifachten Verarbeitungsvolumina im letzten Jahr.

Wenn Ryft die EU-Lizenz bekommt, kippt die Dynamik der Marktplatz-Zahlungsinfrastruktur.

Wero lädt zu Checkout und P2P ein

Europas natives Zahlungsschema verlässt die Pilotphase.

bunq hat das von der European Payments Initiative entwickelte Wero-Schema in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien für Peer-to-Peer-Transfers und Online-Zahlungen aktiviert und ist damit nach eigenen Angaben die erste Bank, die beide Anwendungsfälle in allen vier Märkten anbietet [Quelle: FinanceX]. Die EU-Sofortüberweisungsrichtlinien drücken die Kostenbasis für Instant Payments ohne Aufschlag, was Wero-ähnliche Systeme erst rentabel macht. Parallel kündigt bunq ein optionales Kreditlimit von bis zu 5.000 Euro auf seiner Mastercard an – und betritt damit die Consumer-Credit-Vergabe.

Das Signal: Europas Zahlungsprojekt wird kommerziell, nicht nur behördlich.

ClearBank und Pay.com verbinden SEPA und Acquiring

Infrastruktur schließt die letzte Lücke in der Merchant-Payment-Kette.

Pay.com, ein 2020 gegründetes Fintech mit eigener EU-Acquiring-Lizenz, hat sich mit dem regulierten Zahlungsinfrastruktur-Anbieter ClearBank zusammengetan, um Händlern Echtzeit-Kontoöffnungen, SEPA-Instant-Zahlungen und virtuelle Multi-Währungs-Konten (vIBANs) über eine Single API zu liefern [Quelle: ClearBank]. Die Partnerschaft konsolidiert Akzeptanz, Settlement und Auszahlung in einer vernetzten Plattform und adressiert damit die klassische Fragmentierung zwischen Zahlungsdigitalisierung und Banking-Infrastruktur.

Diese Integrationsmuster beschleunigen jetzt auch anderen Merchant-Fintechs, die bisher teuer zu Banken angebunden waren.

Quellen
Ryft Lands £20 Million Series B to Scale Multi-Party Payment ...
Ryft Lands £20 Million Series B to Scale Multi-Party Payment ...
16 hours ago ... The landmark raise arrives amid broader European efforts to establish sovereign payment infrastructure capable of challenging entrenched global incumbents.
thefintechtimes.com
KI-Zusammenfassung

Der britische Zahlungsinfrastruktur-Anbieter Ryft hat eine Serie-B-Finanzierung in Höhe von 20 Millionen Pfund abgeschlossen, angeführt von Gresham House Ventures und mit Beteiligung bestehender Investoren wie Pembroke VCT und Ingenii Capital. Die Finanzierung unterstützt Ryfts Expansion in europäischen und US-amerikanischen Märkten; das Unternehmen hat eine vollständige EU-Zahlungslizenz bei der maltesischen Finanzaufsicht (MFSA) beantragt, um seine Dienstleistungen im europäischen Wirtschaftsraum anbieten zu können. Ryft bietet spezialisierte Multi-Party-Zahlungslösungen für Marktplätze und SaaS-Plattformen an, um die Limitationen traditioneller Zwei-Parteien-Zahlungssysteme zu überwinden. Das FCA-regulierte Unternehmen automatisiert komplexe Zahlungsabläufe einschließlich gespaltener Zahlungen, KYC-Compliance und Multi-Währungs-Transfers; über 6.500 kommerzielle Kunden nutzen bereits die Infrastruktur, wobei die Verarbeitungsvolumina in den letzten 12 Monaten verdreifacht wurden.

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How ClearBank Europe is supporting Pay.com to deliver a…
How ClearBank Europe is supporting Pay.com to deliver a…
13 hours ago ... Discover how Pay.com implemented real-time SEPA Instant payments and multi-currency accounts from ClearBank Europe within its merchant payment platform.
clear.bank
KI-Zusammenfassung

Pay.com, ein 2020 gegründetes Fintech mit eigener EU-Acquiring-Lizenz, hat sich mit ClearBank, einem regulierten Zahlungsinfrastruktur-Anbieter, zusammengetan, um Händlern eine integrierte Zahlungsplattform bereitzustellen. Die Partnerschaft nutzt ClearBank's Agency Banking Infrastructure via API, um Pay.com Echtzeitfähigkeiten für Kontoöffnungen, SEPA-Instant-Zahlungen und virtuelle Multi-Währungs-Konten (vIBANs) zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit adressiert die Banking-Aufsicht durch ClearBanks regulatorische Standards und schließt eine Lücke in der Zahlungsinfrastruktur, indem sie Akzeptanz, Settlement und Auszahlungen in einer einzigen vernetzten Plattform konsolidiert.

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bunq Wero Rollout spans Four Markets as Neobank Flexes Scale
bunq Wero Rollout spans Four Markets as Neobank Flexes Scale
13 hours ago ... Regulation is adding tailwind. The EU's instant payments rules now require payment service providers to offer instant credit transfers at no premium over ...
financexmagazine.com
KI-Zusammenfassung

bunq hat Wero, das von der European Payments Initiative entwickelte Zahlungsschema, in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Belgien für Peer-to-Peer-Transfers und Online-Zahlungen aktiviert und ist damit nach eigenen Angaben die erste Bank, die das europäische Zahlungsschema für beide Anwendungsfälle in allen vier Märkten anbietet. Die Regulierung trägt durch die EU-Sofortüberweisungsrichtlinien Rückenwind, die Zahlungsdienstleister verpflichten, Sofortüberweisungen ohne Aufschlag anzubieten und damit die Kostenbasis für Konten-zu-Konto-Produkte wie Wero senken. bunq kündigte gleichzeitig die Einführung eines optionalen Kreditlimits von bis zu 5.000 Euro auf seiner Mastercard an, was das Unternehmen in die Consumer-Credit-Vergabe mit entsprechenden Kreditrisikoaspekten führt. Diese Entwicklungen signalisieren, dass Europas souveränes Zahlungsprojekt aus der Ankündigungsphase in kommerzielle Live-Volumina übergeht, während challenger banks und etablierte Banken um die Konvertierung von Nutzern in habitualisierte Wero-Zahler konkurrieren.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 23:40