Dieses indonesische Spezialitätenkaffee von Tuang Coffee nutzt ein innovatives "Dark Room Fermentation"-Verfahren, bei dem die geernteten Kirschen in auskleidbaren Säcken gelagert und regelmäßig gewendet werden, bevor sie in einen dunklen Raum zum kontrollierten Gären ohne direkte Hitze- und Lichteinwirkung kommen. Nach der Fermentation folgt eine langsame Trocknung über sechs bis acht Wochen, dann Ruhen, Handarbeit beim Sortieren und Verpacken – ein zeitaufwändiger Prozess, der zu tieferer Süße, differenzierten Fruchtnoten und ausdrucksstarker Komplexität ohne Strukturverlust führt. Der Kaffee erreichte eine Cupping-Bewertung von 86,25 mit Noten von Preiselbeere, gedünstelem Apfel, Balsamico, rosa Grapefruit und anderen Fruchtaromen. [Quelle: fortin]
Der ugandische Kaffee Nº 375 Bujuku aus den Rwenzori Mountains wird nach der traditionellen DRUGAR-Methode (Dried Uganda Arabica) verarbeitet: Nach der Handpflückung werden die Kirschen sortiert und in Wassertanks gewässert, um minderwertiges Obst auszusortieren. Die verbleibenden Kirschen trocknen auf afrikanischen Hochbeeten, wobei die Arbeiter sie regelmäßig wenden, um gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten. Diese natürliche Verarbeitung erzeugt einen vollmundigen Kaffee mit fruchtigen Noten und intensivem Körper — in diesem Fall mit Cranberry-, Zimt- und Schokoladenaromen. Der El Molino Honey aus El Salvador nutzt hingegen ein Honey-Processing-Verfahren und wird auf der Las Cruces-Beneficio verarbeitet, wobei El Molino während der Ernte hauptsächlich als Trocknungsstandort dient. [Quelle: ravecoffee]
Mayra Solís führt auf ihrer Familienkaffeefarm Alto el Vapor in Costa Rica in knapp 1.900 Metern Höhe eine Spezialisierung auf Spezialitätenkaffee durch. Die Familie experimentiert mit innovativen Verarbeitungsmethoden, insbesondere mit dem Patio Natural-Verfahren, bei dem handverlesene Kaffeekirschen zunächst auf einer schattigen Terrasse fermentiert und dann auf erhöhten Beeten sorgfältig getrocknet werden. Dieses Verfahren verbindet die intensive Fruchtcharakteristik des Natural-Prozesses mit der Klarheit des Washed-Prozesses und erzeugt ein Geschmacksprofil mit Erdbeeren-, Karamell- und Honeycrisp-Apfel-Noten. Das Verfahren ermöglicht eine präzise Kontrolle über den Fermentations- und Trocknungsprozess und wird von der kalifornischen Rösterei Mighty Oak als Beispiel für die nachhaltige Zukunft von Spezialitätenkaffee geschätzt, die gleichzeitig Familienstrukturen bewahrt und ökologische Integrität mit etwa 90 Prozent Naturschutzfläche auf der Farm verbindet. [Quelle: queensledger]