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Article · Friday, September 25, 2026

Fintech · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die Fintech heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

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Fintech · Branchen-Briefing
Friday, September 25, 2026
Fintech · Branchen-Briefing

Moonpay kauft North Capital, Ondo-Streit blockiert Deal-Gespräche

1 min read

Moonpay übernimmt North Capital

Moonpay dringt in regulierte Wertpapiermärkte vor.

Das Fintech hat die endgültige Fusionsvereinbarung zur Übernahme von North Capital Investment Technology geschlossen, einem SEC-registrierten Broker-Dealer mit Alternative-Trading-System und Clearing-Funktionen [Quelle: CryptoNews]. Die Transaktion ist auf über 60 Millionen US-Dollar geschätzt. North Capital hat bisher ein Transaktionsvolumen von 8,7 Milliarden US-Dollar verwaltet und betreibt mehrere SEC-Unternehmen, darunter einen Anlageberater und eine Transferstelle – Kompetenzen, die Moonpay nun in seine globale Infrastruktur für tokenisierte private Wertpapiere integriert.

Der Abschluss unterliegt regulatorischen Genehmigungen.

Ondo-Nachfolgestreit erschwert M&A

Ondo Finance wurde potenziellen Käufern angeboten, dementiert aber selbst.

Nach dem Tod von Gründer Nathan Allman im Mai sollen Investmentbanken die 3,8-Milliarden-US-Dollar-Tokenisierungsplattform Berichten zufolge zum Verkauf präsentiert haben [Quelle: FinanceFeeds]. Ondo bestreitet jedoch vehement, dass das Unternehmen selbst einen Deal anstrebt. Der Grund: Allman starb ohne Testament, sein Nachlass ging an die Eltern über, während neuer CEO Ian De Bode die operative Führung übernahm. Ein laufender Rechtsstreit über die Kontrolle erschwert größere Unternehmensveränderungen – De Bode kann das Tagesgeschäft führen, aber Übernahmen sind eingeschränkt.

Attraktivität bleibt trotz Streit intakt.

BaFin priorisiert kritische IT-Prozesse

Finanzaufsicht verschärft den Fokus auf Auslagerungsrisiken.

Der ESA-Jahresbericht dokumentierte 3.383 schwerwiegende IKT-Vorfälle im EU-Finanzsektor für 2025, wobei nur etwa zehn Prozent Cyber-Bezug hatten – Systemausfälle und externe Ereignisse dominieren [Quelle: Schulz Beratung]. Die BaFin führt 2026 schwerwiegende Cyber-Vorfälle und Konzentrationen bei IKT-Auslagerungen als Fokusrisiken auf; die ESAs überwachen jetzt auch gemeinsam eine Liste kritischer Drittdienstleister. Für Geschäftsleitungen und Aufsichtsräte gilt die Regel: dokumentierte Befassung mit Vorfällen und Tests schlagen technische Maßnahmen.

Auslagerungsregister werden zum Audit-Schwergewicht.

Sources
North Capital-Deal erweitert Moonpays Ambitionen im Bereich ...
North Capital-Deal erweitert Moonpays Ambitionen im Bereich ...
17 hours ago ... Fusion erweitert die Reichweite von Moonpay Das Fintech-Unternehmen Moonpay hat eine endgültige Fusionsvereinbarung zur Übernahme von North Capital ...
cryptonews.net
AI Summary

Moonpay hat eine endgültige Fusionsvereinbarung zur Übernahme von North Capital Investment Technology geschlossen, einem Unternehmen, das Technologie und regulierte Maklerdienstleistungen für private Märkte anbietet. Der Transaktionswert wird auf mehr als 60 Millionen US-Dollar geschätzt. Durch die Übernahme integriert das Fintech-Unternehmen Moonpay die Kompetenzen von North Capital in den Bereichen Wertpapierhandel, Anlageberatung und Clearing in seine globale Infrastruktur, um weiter in den Bereich traditioneller und tokenisierter privater Wertpapiere vorzudringen. North Capital betreibt mehrere bei der SEC registrierte Unternehmen, darunter einen Broker-Dealer, ein alternatives Handelssystem (PPEX ATS), eine Transferstelle und einen Anlageberater. Die Plattform hat bislang ein Transaktionsvolumen von mehr als 8,7 Milliarden US-Dollar ermöglicht. Der Transaktionsabschluss steht unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen und behördlichen Genehmigungen.

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Ondo Finance nach CEO-Tod angeboten, Firma dementiert
Ondo Finance nach CEO-Tod angeboten, Firma dementiert
10 hours ago ... Diese Expansionsstrategie fiel in eine aktive Phase für Fusionen und Übernahmen im Kryptobereich, insbesondere im Umfeld der Infrastruktur für tokenisierte ...
financefeeds.com
AI Summary

Die Tokenisierungsplattform Ondo Finance wurde nach dem Tod von Gründer und CEO Nathan Allman im Mai Berichten zufolge potenziellen Käufern präsentiert. Ondo bestreitet jedoch vehement, dass das Unternehmen selbst einen Verkauf anstrebt oder jemanden damit beauftragt habe. Ein Rechtsstreit über die Unternehmenskontrolle erschwert eine mögliche Transaktion erheblich: Allman starb ohne Testament, woraufhin sein Nachlass an seine Eltern überging, während Ian De Bode als neuer CEO die operative Führung übernahm. Im August bestritt der Nachlass De Bodes Autorität und behauptete, dieser versuche widerrechtlich, die Kontrolle zu übernehmen. Nach aktueller gerichtlicher Regelung kann De Bode zwar das laufende Geschäft führen, größere Unternehmensveränderungen wie eine Übernahme sind jedoch eingeschränkt, solange der Eigentumsstreit andauert. Das Geschäft von Ondo ist attraktiv für potenzielle Käufer: Das 2021 gegründete Unternehmen hat sich zu einem der größten Anbieter entwickelt, die traditionelle Vermögenswerte mit Blockchain-Infrastruktur verbinden, mit über 3,8 Milliarden US-Dollar verwalteten Volumen. Erst diese Woche startete Ondo drei tokenisierte Anlageportfolios auf Basis von BlackRock-Strategien und führte direkte Umwandlungen zwischen traditionellen Aktien und tokenisierten Aktien ein. Dies steht im Gegensatz zu Ondos früherer Expansionsstrategie: Im Juli prüfte das Unternehmen selbst Übernahmen im Wert von 250 bis 500 Millionen US-Dollar.

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Kritische IT-Prozesse im Finanzsektor: Analyse 2026
Kritische IT-Prozesse im Finanzsektor: Analyse 2026
20 hours ago ... Nachhaltigkeitsrisiken, Green Finance und neue Berichtspflichten für Unternehmen ... Kapitalströme, Innovation und Regulierungsumfeld im FinTech-Sektor ...
schulz-beratung.de
AI Summary

Der ESA-Jahresbericht von Juni 2026 dokumentiert 3.383 schwerwiegende IKT-Vorfälle im EU-Finanzsektor für 2025 (durchschnittlich 0,18 je Unternehmen), wobei Systemausfälle und externe Ereignisse die Haupttreiber darstellen – nur rund zehn Prozent hatten Cyber-Bezug. Die BaFin führt 2026 sowohl schwerwiegende Cyber-Vorfälle als auch Konzentrationen bei der Auslagerung von IKT-Dienstleistungen als Fokusrisiken auf. Die ESAs veröffentlichten im November 2025 erstmals eine Liste kritischer IKT-Drittdienstleister und überwachen diese durch gemeinsame Untersuchungsteams, wobei die volle Verantwortung bei den Finanzunternehmen bleibt. Für Geschäftsleitungen und Aufsichtsräte verschiebt sich damit die Regulatorische Anforderung: eine beschlossene Liste kritischer Funktionen, ein Informationsregister das der Vertragslage entspricht, und dokumentierte Befassung mit Vorfällen und Tests sind die entscheidenden Nachweise statt technischer Maßnahmen.

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