Fintech · Branchen-Briefing
Die drei wichtigsten Stories, die Fintech heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.
BRUBEG schärft Kapitalanforderungen, Schweizer Marketplace Lending wächst
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BRUBEG & Kapitalanforderungen
Die neue Bankenaufsichtsrichtlinie ändert die M&A-Spielregeln.
BRUBEG – Bundestransparenzverordnung und Bankenaufsichtsgesetz-Novelle – zieht die Kapitalanforderungen an und verschärft ESG-Risikoprüfungen für Fusionen und Übernahmen [Quelle: PayTechLaw]. Banken müssen höhere Reserven für Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken halten und ESG-Assessments vor und nach Transaktionen dokumentieren. Das macht größere Deals kapitalintensiver.
Fintech-Ziele werden teurer – und seltener.
Schweizer Marketplace Lending
Das Schweizer Online-Kreditgeschäft verdoppelt sich in sechs Jahren.
2025 wurden 22,4 Milliarden Franken über digitale Plattformen vermittelt – ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber 2024 und doppelt so viel wie 2019 [Quelle: HSLU IFZ]. Basel III Final treibt das Wachstum: Schweizer Banken halten jetzt mehr Kapital gegen risikoreiche Immobilienprojekte, was Marketplace-Lending-Plattformen neue Chancen schafft. Die ZKB-Übernahme von Cosmofunding signalisiert Konsolidierung – Banken bauen ihre Marketplace-Infrastruktur selbst auf.
Private Credit wird zum Bankgeschäft.
Liechtenstein: Neue Revisions-Richtlinien
Liechtenstein treibt Aufsichtsstandardisierung voran.
Die FMA hat neue Richtlinien zur Prüfung und Berichterstattung durch Revisionsstellen veröffentlicht, die ab 1. Januar 2026 für Finanzintermediäre gelten [Quelle: FMA Liechtenstein]. Die neue FMA-Richtlinie 2026/1 (RPR) ersetzt bisherige Standards und erhöht die Anforderungen an externe Revisionsstellen. Die SRM-Mitteilung zur Genehmigung spezialisierter Revisionsstellen tritt gleichzeitig in Kraft.
Compliance-Audit wird strenger und standardisierter.
Union Investment: M&A-Ambitionen
Union Investment sucht wieder Wachstum durch Zukäufe.
Unter neuem Vorstandsvorsitzenden André Haagmann signalisiert der Vermögensverwalter Offenheit für strategische Übernahmen, um das Geschäft nach schwierigen Jahren zu revitalisieren [Quelle: FinanzBusiness]. Das Unternehmen positioniert sich damit als aktiver Konsolidator im deutschsprachigen Asset-Management-Markt. Kandidaten mit digitalen Kompetenzen oder alternativen Anlageformen sind wahrscheinlich attraktiv.
Mittlerweile könnte der nächste Deal angekündigt sein.
BRUBEG: Was sich für ESG, M&A und Kapitalanforderungen ändert16 hours ago ... Alles Legal – Fintech-Recht kompakt liefert jede Woche spannende Insights zum Thema Recht und Compliance im Banking. ... Regulierung von Wertpapierinstituten.paytechlaw.com

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SRM und RPR 2026 veröffentlicht - Finanzmarktaufsicht Liechtenstein23 hours ago ... Vertriebsanforderungen für AIF und OGAW · Wertpapierfirmen ... Fintech Geldwäschereibekämpfung Regulierungsprojekte Marktmissbrauch · Unsere ...fma-li.li
Die FMA Liechtenstein hat neue Richtlinien zur Prüfung und Berichterstattung durch Revisionsstellen veröffentlicht. Die Richtlinie FMA-Richtlinie 2026/1 (RPR) wird erstmals für die Prüfung von Finanzintermediären anwendbar, deren Geschäftsjahr am oder nach dem 1. Januar 2026 endet. Gleichzeitig tritt die neue Mitteilung zur Bewilligung spezialgesetzlicher Revisionsstellen (SRM) am 1. Januar 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige FMA-Mitteilung 2025/1 vom 19. November 2024.
Union Investment will wieder wachsen - FinanzBusiness12 hours ago ... Haagmann sieht mehr Fusionen in der Asset-Management-Branche und erklärte: ”Wenn es um Übernahmen geht, ist es immer unser Ziel, der aktive Part zu sein.finanzbusiness.de
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Online-Fremdkapitalmarkt 2025: Neukredite im Umfang von 22.4 ...15 hours ago ... Das Wachstum ist primär durch die Immobilienfinanzierung getrieben, wobei Basel III Final und die UBS-Credit-Suisse-Fusion neue Chancen für Marketplace-Lending- ...hub.hslu.ch

Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz Kredite im Umfang von 22,4 Milliarden Franken über Online-Plattformen vermittelt, was einem Wachstum von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut dem Marketplace Lending Report des IFZ der Hochschule Luzern und der Swiss Marketplace Lending Association dominieren Private Placements für Grossunternehmen zwei Drittel des Gesamtvolumens. Die Übernahme von Cosmofunding durch die ZKB hat die Marktdynamik bislang nicht wesentlich verändert, könnte aber als Marktführerin die zukünftige Entwicklung des Segments prägen. Die Umsetzung von Basel III final per 1. Januar 2025 beeinflusst das Marketplace Lending strukturell: Schweizer Banken müssen mehr Kapital gegen risikoreichere Kreditengagements halten, insbesondere bei Immobilienentwicklungsprojekten. Dies erhöht die Finanzierungskosten und schafft Chancen für Marketplace-Lending-Plattformen, die alternative Finanzierungslösungen mit wettbewerbsfähigen Konditionen anbieten. Regulatorische Behörden wie die Schweizerische Nationalbank beobachten das Segment Private Credit zunehmend genauer, wobei internationale Diskussionen über Transparenz, Bewertungsrisiken und mögliche Spillover-Effekte auf das traditionelle Finanzsystem geführt werden.