Signing you in...

Please wait while we verify your authentication

Article · Wednesday, September 23, 2026

Legal Tech · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die Legal Tech heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

By Marius BongartsBusiness77 editions
← See today's latest
Editions
15 / 77
Generated by AI overnight from public sources, refreshed daily.
Legal Tech · Branchen-Briefing
Wednesday, September 23, 2026
Legal Tech · Branchen-Briefing

KI-Haftung wird zur Kunstfehler-Falle, IOSCO definiert Aufsichtsstandards

1 min read

KI-Nichtnutzung als Kunstfehler

Anwälte könnten bald für KI-Verzicht haften.

Rule 1.1 der Model Rules of Professional Conduct verpflichtet zum Erhalt technischer Kompetenz — und Gerichte signalisieren bereits, dass bewusste technologische Ignoranz nicht entschuldbar ist [Quelle: MBHB]. Die EU-KI-Verordnung und GDPR verschärfen das Risiko für international tätige Kanzleien — extraterritoriale Durchsetzung ist längst Realität. Mandanten großer Kanzleien fordern KI-Nutzung jetzt aktiv ein, um Kosten zu senken; Nicht-Compliance wird zur Haftungsfalle.

Sandboxed KI-Plattformen mit Verschlüsselung und standardisierten Prompts sind der neue Baseline-Standard.

Mandantenprivileg vor KI-Tools unsicher

ChatGPT frisst Mandantengeheimnis.

Wenn Mandanten sensible Informationen in öffentliche KI-Tools eingeben, können diese Daten von KI-Anbietern gespeichert und potenziell offengelegt werden — wie im Fall United States v. Heppner, wo ein Gericht feststellte, dass KI-Chatbot-Kommunikationen nicht unter Anwalt-Mandant-Privileg geschützt sind [Quelle: Michigan Bar]. New York erwägt derzeit ein Gesetz, das KI-Plattformen verbietet, legal advice anzubieten. Anwälte müssen Mandanten proaktiv aufklären und vor unkontrollierter Nutzung warnen.

Die Haftung fällt auf die Kanzlei — nicht auf den Mandanten.

IOSCO definiert KI-Aufsichtsstandards

Finanzaufsicht bekommt ein KI-Regelwerk.

Die International Organization of Securities Commissions hat den "Supervisory Toolkit for AI Use in Capital Markets" veröffentlicht und etabliert einen risikobasierten Aufsichtsansatz: Komplexität des KI-Systems, Grad der menschlichen Überwachung und potenzielle Auswirkungen auf Kunden und Märkte [Quelle: Aoshearman]. Die IOSCO identifiziert kritische Risikobereiche — Governance, Modellrisikomanagement, Datenschutz, Transparenz und Datenbias — und empfiehlt robuste menschliche Überwachung sowie Retrieval-Augmented Generation zur Halluzinations-Eindämmung. Diese Standards werden zum Compliance-Minimalstandard für Finanzinstitute und deren Legal-Tech-Anbieter.

Wer nicht IOSCO-konform ist, fällt aus Kauf- und Partnerlisten heraus.

Sources
Artificial Intelligence, Real Liability: Could Not Using AI Be Legal ...
8 hours ago ... [14] Model Rules of Prof. Conduct r. 1.2 (A.B.A. 2026). [15] Roy Strom, Clients Push Big Law Firms to Use Generative AI for Cost ...
mbhb.com
AI Summary

Der Artikel behandelt die Frage, ob die Nichtnutzung von KI-Tools in der Anwaltspraxis rechtliche Kunstfehler darstellen könnte. Mehrere ethische Regelwerke, darunter Rule 1.1 der Model Rules of Professional Conduct, verpflichten Anwälte zur Aufrechterhaltung technischer Kompetenz, und Gerichte haben bereits signalisiert, dass bewusste technologische Ignoranz nicht entschuldbar ist. Dabei wird die europäische KI-Verordnung (AI Act) erwähnt, die Hochrisiko-Anwendungen in der Justizadministration regelt, sowie die Datenschutz-Grundverordnung (GDPR), deren extraterritoriale Durchsetzung für international tätige Kanzleien relevant ist. Der Artikel schlägt fünf praktische Standards für rechtssichere KI-Nutzung vor: Einsatz "sandboxed" KI-Plattformen mit Verschlüsselung und Audit-Funktionen, standardisierte Prompt-Templates, Beschränkungen nach Falltyp, dokumentierte Nutzung und Überprüfung der Versicherungsdeckung für KI-gestützte Dienstleistungen. Die wachsende Anforderung von Mandanten gegenüber großen Kanzleien zur KI-Nutzung für Kosteneffizienz wird als Treiber dieser Entwicklung identifiziert.

Visit source
Lawyers beware: Your clients' use of AI puts them at risk
Lawyers beware: Your clients' use of AI puts them at risk
11 hours ago ... Whether we like it or not, as it currently stands, artificial intelligence (AI) is shaping the future of the legal profession.
michbar.org
AI Summary

Der Artikel behandelt die Risiken generativer KI für Anwaltskanzleien und deren Mandanten. Ein zentrales Thema ist der Vertrauensschutz: Wenn Mandanten sensible Informationen in öffentliche KI-Tools wie ChatGPT eingeben, können diese Daten von den KI-Anbietern gespeichert, überprüft und möglicherweise in Gerichtsverfahren offengelegt werden – wie im Fall United States v. Heppner demonstriert, wo ein Gericht feststellte, dass KI-Chatbot-Kommunikationen nicht unter Anwalt-Mandant-Privileg oder der Work-Product-Doktrin geschützt sind. New York erwägt derzeit ein Gesetz, das KI-Plattformen verbietet, legal advice anzubieten. Rechtsanwälte werden aufgefordert, Mandanten über diese Risiken aufzuklären und sie vor der unkontrollierten Nutzung dieser Tools zu warnen.

Visit source
AI in financial services: regulatory expectations & checklist
AI in financial services: regulatory expectations & checklist
16 hours ago ... Learn how regulators are supervising AI use in banking and financial services, with key insights from the IOSCO supervisory toolkit and a practical ...
aoshearman.com
AI Summary

Die International Organization of Securities Commissions (IOSCO) hat einen Bericht zum "Supervisory Toolkit for AI Use in Capital Markets" veröffentlicht, der aufzeigt, auf welche Aspekte Finanzaufsichtsbehörden bei der Überwachung von KI-Systemen in Unternehmen fokussieren. Der Bericht etabliert einen risikobasierten Aufsichtsansatz mit drei Hauptfaktoren: Komplexität des KI-Systems, Grad der menschlichen Überwachung und potenzielle Auswirkungen auf Kunden und Märkte. Regulatorische Ziele umfassen proportionale Aufsicht, Wahrung des Marktvertrauens sowie Gewährleistung von Fairness, Erklärbarkeit und operativer Resilienz. Besondere Aufmerksamkeit gilt Halluzinationen bei Generativer KI, autonomer KI und systemischen Risiken durch Konzentration bei KI-Dienstleistern. Die IOSCO identifiziert spezifische Risikobereiche für regulatorische Kontrolle: Governance, Modellrisikomanagement, Datenschutz, Cybersecurity, Transparenz und Datenbias. Zur Risikominderung empfiehlt die IOSCO technische Maßnahmen wie Retrieval-Augmented Generation und Chain of Verification sowie robuste menschliche Überwachung mit ausreichenden Fachkenntnissen. Die IOSCO wird durch ihre Artificial Intelligence Working Group künftig bewährte Praktiken zu Offenlegung, Recordkeeping, Reporting und Governance überprüfen.

Visit source
Compiled overnight by MorningMail.aiDelivered at 09:20 AM