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Artikel · Montag, 5. Oktober 2026

Dresden · Lokales heute

Eine Dresden-Story heute, die du sonst nirgends findest. Bundespolitik überspringen. Bevorzuge Verkehr, Wohnen, Senatsentscheidungen, Eröffnungen und kommunale Politik — die Dinge, die das Leben in Dresden verändern. Immer die lokale Quelle (z.B. Tagesspiegel, RBB) zitieren, damit ich weiterlesen kann.

Von Marius BongartsLokal80 Ausgaben
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Dresden · Lokales heute
Montag, 5. Oktober 2026
Dresden · Lokales heute

Nahverkehr wird teurer, Carolabrücke plant Neubau

1 Min. Lesezeit

ZVVO kürzt Zugfrequenzen

Europäisches Urteil trifft Sachsens Nahverkehr ins Mark.

Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat die Trassenpreisbremse für den Nahverkehr gekippt — ab 2026 steigen die Kosten für die Gleisnutzung um neun Prozent [Quelle: Die Sachsen]. Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) droht eine Nachzahlung von 9,5 Millionen Euro für 2025 und zusätzliche Kosten von 8,8 Millionen Euro für 2026. Deshalb fährt die Regionalbahn RB 45 zwischen Döbeln und Elsterwerda ab dem 13. Dezember am Wochenende nur noch alle zwei Stunden statt stündlich. Die S-Bahn S 3 zwischen Tharandt und Freiberg folgt. Weitere Kürzungen bei S 1, S 2 und RB 71 stehen zur Abstimmung am 3. Dezember an.

Ohne Landesmittel läuft die Verkehrswende rückwärts.

Carolabrücke: Planung im Plan

Dresdens Wahrzeichen bekommt seinen Nachfolger.

Das Planungsteam CAROLA 3.0 soll bis Anfang 2027 einen genehmigungsreifen Entwurf der neuen Carolabrücke vorlegen, Baubeginn ist für 2028 geplant [Quelle: Dresden.de]. In den kommenden Monaten koordiniert die Stadt Verkehrsanlagen, Gleise und Versorgungsleitungen mit den Planern ab. Das ist kein einfacher Neubau — es ist das größte Mobilitätsprojekt der Stadt seit dem Einsturz vom September 2024.

Neun Jahre nach dem Einsturz kommt die Stadt auf die Beine.

Öffentliche Auslegungen laufen

Dresden lässt die Bürger jetzt gestalten.

Mehrere Bebauungspläne, Sanierungsstrategien und Quartiersentwicklungen liegen derzeit zur öffentlichen Auslegung aus [Quelle: Dresden.de]. Bürger können Einwände einreichen und ihre Interessen vor endgültigen Senatsentscheidungen einbringen. Die Beteiligungsfristen sind begrenzt — wer mitgestalten will, sollte schnell aktiv werden.

Wer jetzt nicht in die Akten schaut, kann später nicht mitgestalten.

Quellen
Carolabrücke | Zentrale Projekte | Landeshauptstadt Dresden
Carolabrücke | Zentrale Projekte | Landeshauptstadt Dresden
6 hours ago ... Am 11. September 2024 stürzte ein Teil der 1971 erbauten Carolabrücke ein. Der Abriss dauerte rund ein Jahr und wurde im September 2025 abgeschlossen.
dresden.de
KI-Zusammenfassung

Am 11. September 2024 stürzte ein Teil der Carolabrücke ein. Der Abriss wurde im September 2025 abgeschlossen, und inzwischen wurden Planungen für einen Neubau vorgestellt und werden diskutiert. Dies ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für die Dresdner Verkehrswende.

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Weniger Züge wegen teurer Schienenmaut: Kürzungen für Riesa ab ...
Weniger Züge wegen teurer Schienenmaut: Kürzungen für Riesa ab ...
5 hours ago ... Für die Bahnhöfe werden Stationsentgelte fällig. Die Netze betreiben die Bahn-Töchter DB InfraGO und DB RegioNetz Infrastruktur, die Bundesnetzagentur genehmigt ...
diesachsen.de
KI-Zusammenfassung

Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) kürzt aufgrund massiv gestiegener Trassenpreise das Angebot im öffentlichen Nahverkehr. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 fahren die Regionalbahn RB 45 zwischen Döbeln und Elsterwerda sowie die S-Bahn S 3 zwischen Tharandt und Freiberg mit reduzierter Frequenz. Der Verband arbeitet an einem umfassenden Reduktionskonzept, über das die Verbandsversammlung am 3. Dezember 2026 entscheiden soll. Mögliche weitere Maßnahmen betreffen die S 1 und S 2 sowie die RB 71, wobei auch die Infrastrukturförderung um drei Millionen Euro gekürzt werden könnte. Auslöser ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs, das die Trassenpreisbremse für den Nahverkehr für nicht EU-konform befunden hat. Dadurch steigen die Kosten für die Gleisnutzung 2026 um rund neun Prozent. Der ZVVO droht eine Nachzahlung von 9,5 Millionen Euro für 2025 und zusätzliche Kosten von 8,8 Millionen Euro für 2026. Geschäftsführer Burkhard Ehlen kritisiert, dass ohne finanzielle Unterstützung des Landes oder Entscheidungen auf Bundesebene die Verkehrswende im Rückwärtsgang läuft.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 02:04