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Artikel · Sonntag, 30. August 2026

IT-Sicherheit · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die IT-Sicherheit heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

Von Marius BongartsTech64 Ausgaben
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IT-Sicherheit · Branchen-Briefing
Sonntag, 30. August 2026
IT-Sicherheit · Branchen-Briefing

Google-Urteil setzt Präzedenz, Anwaltskosten explodieren

1 Min. Lesezeit

Google Datenschutz-Settlement

Google zahlt 147 Millionen Dollar nur für die Anwälte.

Ein US-Bundesrichter hat in der Sammelklage Rodriguez et al. v. Google LLC die Anwaltsgebühren bewilligt, nachdem eine Jury Google bereits im September 2025 zu 425,65 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilt hatte [Quelle: BornCity]. Der Fall betraf die unzulässige Erfassung von App-Aktivitätsdaten von etwa 98 Millionen Nutzern trotz deaktivierter Tracking-Funktionen. Richter Richard Seeborg genehmigte die Gebühren für renommierte Kanzleien wie Boies Schiller Flexner, Susman Godfrey und Morgan & Morgan, die 49.670 Arbeitsstunden investiert hatten.

Google bestreitet Fehlverhalten und kündigte Berufung an – die Kostenrisiken für Datenschutzverstöße wachsen damit zum strategischen M&A-Thema.

Datenschutz-Litigation als Risikomodell

Der Gesamtentschädigungsfonds übersteigt jetzt 440 Millionen Dollar inklusive Zinsen.

Das Urteil zeigt, wie sich Datenschutz-Sammelklagen in den USA auf Kaufpreise auswirken: Anwaltskosten, die ein Drittel der Schadensersatzzahlung selbst betragen, werden zum Deal-Screener für Target-Unternehmen in M&A-Transaktionen. Käufer müssen jetzt offene oder drohende Tracking-Klagen als eigenständiges Haftungsrisiko kalkulieren – nicht nur die unmittelbare Schadensersatzverpflichtung, sondern auch die Advocacy-Kosten.

Tech-Käufer, die eine Due-Diligence-Lücke bei Datenschutz-Litigation haben, werden im Verhandlungstisch überrascht.

Quellen
Google-Urteil: 147 Millionen Dollar Anwaltsgebühren in ... - BornCity
Google-Urteil: 147 Millionen Dollar Anwaltsgebühren in ... - BornCity
14 hours ago ... Ein US-Gericht bewilligt Google-Anwälten 146,78 Millionen US-Dollar nach einer Datensammelklage; der Konzern will Berufung einlegen.
borncity.com
KI-Zusammenfassung

Ein US-Bundesrichter hat Google zur Zahlung von 147 Millionen Dollar Anwaltsgebühren in der Sammelklage Rodriguez et al. v. Google LLC verpflichtet. Der Fall betrifft die unzulässige Erfassung von App-Aktivitätsdaten von etwa 98 Millionen Nutzern trotz deaktivierter Tracking-Funktionen. Eine Jury hatte Google im September 2025 bereits zu einer Schadensersatzzahlung von 425,65 Millionen Dollar verurteilt, wodurch sich der Gesamtentschädigungsfonds inklusive Zinsen auf circa 440,3 Millionen Dollar beläuft. Richter Richard Seeborg genehmigte die Anwaltskosten, die von renommierten Kanzleien wie Boies Schiller Flexner, Susman Godfrey und Morgan & Morgan vertreten wurden und 49.670 Arbeitsstunden umfassten. Google bestreitet weiterhin jegliches Fehlverhalten und kündigte Berufung an.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 01:40