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Artikel · Dienstag, 14. Juli 2026

E-Commerce-Marketing · Branchen-Briefing

Die drei wichtigsten Stories, die E-Commerce-Marketing heute prägen, geschrieben für jemanden, der bereits in der Branche arbeitet: Regulierung, M&A, neue Marktteilnehmer, wichtige Filings und Präzedenzfälle. Fachpublikation (z.B. Fachpresse, Behördenquelle, Gerichtsakten) direkt zitieren, damit ich nachrecherchieren kann.

Von Marius BongartsBusiness36 Ausgaben
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E-Commerce-Marketing · Branchen-Briefing
Dienstag, 14. Juli 2026
E-Commerce-Marketing · Branchen-Briefing

Weko gegen Google, FCC-Marktplätze, Paramount-Fusion stoppt

1 Min. Lesezeit

Weko ermittelt gegen Google

Die Schweiz macht Google die Choice Screen streitig.

Die Wettbewerbskommission hat eine Vorabklärung gegen Google eingeleitet, weil der Konzern die Wahlmöglichkeit für Standardsuchmaschinen auf Android-Geräten in der Schweiz abgeschafft hat – während diese Funktion im EWR weiterhin verfügbar ist [Quelle: Aargauer Zeitung]. Die Weko verdächtigt Google, damit unzulässig Markteintrittsbarrieren für konkurrierende Suchmaschinen zu errichten. Parallel untersucht die Behörde auch Apple wegen NFC-Gebühren an Bezahldienste wie Twint – während die EU Apple im EWR zur kostenlosen Bereitstellung zwingt.

Fragmentierte Regulierung wird zum Geschäftsrisiko für Tech-Konzerne.

FCC verschärft Marktplatz-Regeln

Amerikanische E-Commerce-Plattformen müssen neu kennzeichnen.

Die FCC plant für Juli 22 einen Beschluss, der Online-Marktplätze zur Anzeige von FCC-IDs und Compliance-Daten bei Funkgeräten verpflichtet [Quelle: Pillsbury Law]. Die Regulierung gilt ab sofort für Plattformen, die Lagerverwaltung, Fulfillment oder Zahlungsabwicklung anbieten – ein breiter Standard, den kaum eine Plattform umgehen kann. Verstoße führen zu FCC-Enforcement.

Marketplace-Compliance wird zum strukturellen Kostenfaktor.

Paramount-Warner-Fusion vor Gericht

US-Bundesstaaten stoppen die 110-Milliarden-Fusion.

Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten haben Klagen eingereicht, um die geplante Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery zu verhindern; die fusionierte Entität würde schätzungsweise 27 Prozent des amerikanischen Kinofilmvertriebsmarktes und 30 Prozent des Blockbuster-Marktes kontrollieren [Quelle: Vietnam.vn]. Paramount argumentiert, dass das Justizministerium nach achtmonatiger Prüfung keinen Wettbewerbsschaden sieht und verspricht Kostenersparnisse von sechs Milliarden Dollar. Das Verfahren zeigt: Selbst strategische Mega-Deals scheitern an Kartellbedenken.

Marktkonzentration bleibt der Stopper für M&A im Mediensektor.

Quellen
Weko ermittelt gegen Google wegen Standard-Suchmaschine
Weko ermittelt gegen Google wegen Standard-Suchmaschine
5 hours ago ... So setzte die Behörde beispielsweise im Fall «Google Shopping» die Verfügungen der EU-Wettbewerbsbehörde durch. ... Kartellrecht verletzt. Die Abkürzung ...
aargauerzeitung.ch
KI-Zusammenfassung

Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Vorabklärung gegen Google eingeleitet, weil der Konzern die «Choice Screen»-Funktion abgeschafft hat, über die Nutzer beim Einrichten von Android-Geräten ihre Standardsuchmaschine wählen konnten. Diese Funktion ist noch im Europäischen Wirtschaftsraum verfügbar, wurde aber in der Schweiz entfernt, sodass Google Search standardmäßig voreingestellt ist. Die Weko vermutet eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung im Sinne des Kartellgesetzes, da die Abschaffung Markteintrittsbarrieren für konkurrierende Suchmaschinen erhöhen und deren Sichtbarkeit bei der Geräteeinrichtung einschränken könnte. Parallel ermittelt die Weko auch gegen Apple wegen möglicher kartellrechtlicher Verstöße: Der iPhone-Hersteller verlangt von Schweizer Bezahldiensten wie Twint Gebühren für den Zugang zur NFC-Schnittstelle, während die EU Apple im EWR-Raum zur kostenlosen Bereitstellung dieser Technologie verpflichtete. Die Schweiz handhabt dies anders als die EU – diese verhängte 2018 gegen Google eine Rekordstrafe von 4 Milliarden Euro wegen erzwungener Vorinstallationen von Chrome und Google Play auf Mobilgeräten.

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FCC to Close Another Equipment Authorization “Loophole” and ...
FCC to Close Another Equipment Authorization “Loophole” and ...
19 hours ago ... In addition to clarifying the applicability of the “marketing” rules to e-commerce platforms, the draft Order clarifies (or re-affirms) that: Previously ...
pillsburylaw.com
KI-Zusammenfassung

The FCC draft Third Report and Order, scheduled for a July 22 vote, would expand e-commerce platform obligations by requiring online marketplaces that market radio frequency devices to display the FCC ID and compliance information at the point of sale. The Order clarifies that "marketing" encompasses listing RF equipment on online marketplaces when the platform provides consignment, warehousing, inventory management, order processing, labeling, packaging, billing or fulfillment services, making such platforms subject to FCC enforcement action for unauthorized devices. Additionally, the FCC proposes closing the "component part loophole" by prohibiting authorization of logic-bearing hardware components produced by covered entities and devices containing such components, while seeking comment on further measures including bifurcating the Covered List and requiring Software Bill of Materials and Hardware Bill of Materials disclosures for certified equipment.

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Der 110 Milliarden Dollar schwere Deal zwischen Paramount und ...
Der 110 Milliarden Dollar schwere Deal zwischen Paramount und ...
11 hours ago ... Paramount hat sich verpflichtet, den Aktionären von Warner Bros. Discovery pro Quartal rund 650 Millionen US-Dollar auszuzahlen, falls die Übernahme nicht vor ...
vietnam.vn
KI-Zusammenfassung

Kalifornien und elf weitere US-Bundesstaaten haben Klagen eingereicht, um die geplante Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery im Wert von rund 110 Milliarden Dollar zu verhindern. Die Staaten argumentieren, dass das fusionierte Unternehmen den Wettbewerb erheblich einschränken würde und werfen den Parteien Verstöße gegen den Clayton Act vor. Das neue Unternehmen würde schätzungsweise 27 Prozent des US-amerikanischen Kinofilmvertriebsmarktes, 30 Prozent des Blockbusterfilmmarktes und 27 Prozent des Basiskabelfernsehmarktes kontrollieren und würde wichtige Sender wie CNN, MTV, HGTV, Cartoon Network und Nickelodeon besitzen. Paramount argumentiert dagegen, dass die Klage das Kartellrecht falsch auslegt und dass das US-Justizministerium nach einer achtmonatigen Untersuchung zu dem Ergebnis kam, dass die Fusion dem Wettbewerb und den Verbrauchern voraussichtlich nicht schaden wird. Das Unternehmen kündigte an, 30 Filme pro Jahr zu veröffentlichen und durch Kostenersparnisse von etwa 6 Milliarden Dollar wettbewerbsfähiger gegen Netflix und Disney zu werden.

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Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 17:40