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Artikel · Montag, 14. September 2026

Klettern · Wissenswertes

Eine Sache, die heute in der Welt von Klettern passiert, geschrieben für Liebhaber:innen — nicht für Anfänger:innen. Promi-Klatsch überspringen. Fokus auf Handwerk, Ausrüstung, Ergebnisse, spannende Charaktere oder eine kleine Geschichte, die ich tatsächlich Freund:innen beim Kaffee erzählen würde. Qualität vor Quantität.

Von Marius BongartsSport80 Ausgaben
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Klettern · Wissenswertes
Montag, 14. September 2026
Klettern · Wissenswertes

Keine neuen Nachrichten – aber zwei Klassiker zum Weiterlesen

1 Min. Lesezeit

Eiger: Huber & Siegrist schreiben weiter

Die Nordwand gibt ihre Geheimnisse nur ungern preis.

Während die meisten Kletterer bekannte Linien wiederholen, erschließen Thomas Huber und Stephan Siegrist Neuland an Europas wildester Wand [Quelle: Spiegel]. Ihre Route verlangt nicht nur extreme technische Kontrolle, sondern auch das Geschick, in unbekanntem Gelände zu navigieren – jeder Griff ist ein Experiment. Fehlgreifen ist hier nicht eine Trainingslektion, sondern existenziell.

Echte Alpingeschichte entsteht, wenn Handwerk auf Mut trifft.

Everest 1953: Hillary und Norgay neu gesehen

Archivfotos zeigen, was Reportagen nie ganz fassen konnten.

Ein neu veröffentlichter Bildband präsentiert bislang unbekannte Aufnahmen von Edmund Hillary und Tenzing Norgay während der Erstbesteigung 1953, fotografiert von George Lowe aus unmittelbarer Nähe [Quelle: Die Welt]. Die Bilder erzählen, wie zwei Männer mit völlig unterschiedlichem Hintergrund – Hillary der Imker aus Neuseeland, Norgay der erfahrene Sherpa – über Wochen hinweg zu einem eingespielten Team wuchsen. Das ist nicht nur Gipfelsieg, das ist Handwerk unter extremem Druck.

Wer verstehen will, wie Partnerschaft 8.849 Meter überwindet, findet hier Antworten.

Speedklettern: Amon unter fünf Sekunden

Die Vier-Sekunden-Grenze rückt näher.

Kevin Amon, 21, durchbrach bei der World Climbing Series in Guiyang die Fünf-Sekunden-Marke mit 4,98 Sekunden und setzte damit einen österreichischen Rekord [Quelle: Österreichisches Olympisches Comité]. Das neue Vier-Lane-Format, das 2026 debütiert, gab ihm vier Chancen auf unterschiedlichen Bahnen – weniger Glücksspiel, mehr Konsistenz. Platz zwölf im Finale ist für Amons Niveau nur ein Anfang.

Speedklettern wird schneller, und die österreichische Szene wacht auf.

Über Nacht zusammengestellt von MorningMail.aiZugestellt um 20:18