KI-News für Product Owner: täglich per E-Mail — ohne Doomscrolling
Veröffentlicht am 3. Juli 2026
Es ist 8 Uhr, in einer Stunde ist Daily, und in Slack fragt jemand: „Hast du das neue OpenAI-Pricing gesehen?“ Hast du nicht — du hast Features geshippt.
Gute Nachricht — du bist hier richtig! In etwa zwei Minuten steht dein tägliches KI-Briefing, und die erste Ausgabe ist gratis.
In diesem Guide zeige ich dir, wie du als Product Owner täglich KI-News bekommst — mit MorningMail, einem Tool, das ich gebaut habe. Es schreibt dir jeden Morgen eine persönliche E-Mail. Keine Linkliste: ein echtes Briefing, frisch aus einem Prompt geschrieben, den du selbst in der Hand hast.
Also, los geht's — es ist wirklich einfach! 😊
Was du baust

Das Problem mit KI-Newslettern: Sie sind für alle geschrieben — also für niemanden. Du baust ein bestimmtes Produkt, auf einem bestimmten Stack, für einen bestimmten Markt. Der Digest in deinem Postfach weiß davon nichts.
MorningMail dreht das um. Du schreibst eine kurze Anweisung, als würdest du eine Research-Assistenz briefen — und jeden Morgen durchsucht ein KI-Agent das Web neu und schreibt die E-Mail selbst: Implikationen ausformuliert, Originalquellen verlinkt. Anders als Google Alerts leitet er nicht einfach Keyword-Treffer weiter. Er liest erst — und schreibt dann.
Und dein Kontext steckt dauerhaft im Prompt. Schreib einmal rein, dass du auf LLM-APIs für EU-Kund:innen baust — und jede Ausgabe wird genau darauf zugeschnitten. Ein generischer Newsletter kann nicht wissen, dass eine Gemini-Preissenkung für dich wichtiger ist als eine Robotik-Demo. Dein Prompt weiß es.
Live ansehen: die heutige Ausgabe
Und hier ein echtes Beispiel: die heutige Ausgabe von genau diesem Newsletter — heute Morgen vom Agenten geschrieben, auf Basis des Beispiel-Prompts aus diesem Guide. Kein Mockup: Ich lasse ihn selbst auf MorningMail laufen.
Ausgabe vom 22. August 2026
Ein Klick erstellt deine eigene, bearbeitbare Kopie — ändere den Prompt, die Zustellzeit, alles.
Alle Ausgaben ansehen →Du könntest dir diese allgemeine Version jetzt sofort ins Postfach holen — und sie dann auf deine ganz eigenen Bedürfnisse zuschneiden. So geht's:
Schritt für Schritt: von null zur ersten Ausgabe
Die komplette Einrichtung dauert etwa zwei Minuten. Und jeder Screenshot unten stammt direkt aus dem echten Produkt — nichts ist nachgebaut.
Schritt 1 morningmail.ai öffnen
Noch kein Konto, nichts zu installieren — die Startseite IST die Schreibfläche. Über einem großen Eingabefeld stellt sich ein freundlicher Presse-Roboter vor, und daneben zeigt dir ein Beispielmorgen, wie die E-Mail aussieht, bevor du ein Wort getippt hast.

Schritt 2 Thema eintippen: KI-Produktmanagement
Tipp KI-Produktmanagement in dieses eine Feld. Es gibt nichts auszuwählen und kein Formular auszufüllen — während du tippst, entsteht daneben auf dem Papier ein Entwurfs-Abschnitt mit deinem Thema im getönten Badge und dem leisen Hinweis „↵ Enter fügt es hinzu“, und die ↵-Enter-Taste am Ende des Felds leuchtet orange auf.

Schritt 3 Enter drücken (oder die orange Taste) — und lesen, was der Agent aufgetragen bekommt
Der ganze Trick: morningmail.ai öffnet direkt die Schreibfläche — ein großes Eingabefeld, daneben entsteht live deine Zeitung, und ein Konto brauchst du dafür noch nicht. Tipp KI-Produktmanagement ein und drück Enter. Der Abschnitt landet fertig auf der Seite: ein farbiges Badge für das erkannte Ressort, ein Schlagzeilenvorschlag und eine Anweisung — ausformulierter Text, der dem Agenten sagt, wonach er morgen früh suchen soll. Kein leeres Feld, keine versteckte Magie.
Und diese Anweisung gehört dir. Klick sie an und schreib sie in deinen eigenen Worten um — oder tipp auf eine der fünf Anpassungen darunter, „Quellen nennen“ oder „ohne Hype“, dann hängt sie den Satz selbst an. Ich würde einen Satz zu deinem Produkt ergänzen: „Mein Produkt ist ein B2B-SaaS auf AWS; markiere alles, was Kosten, Latenz oder EU-Compliance verändert.“ Dieser eine Satz bringt mehr als jeder Filter.
Der exakte Prompt, mit dem dein Abschnitt startetReleases, Benchmarks und die schärfste Einordnung zu KI-Produktmanagement aus den letzten 24 Stunden — eingedampft auf das, was du beim Bauen wirklich brauchst.
Schritt 4 Kostenlose erste E-Mail schicken
Zufrieden mit dem Papier? Klick auf „Meine erste E-Mail gratis senden“. Die Anmeldung erscheint direkt an Ort und Stelle — das Papier bleibt sichtbar — und fragt nur noch das eine: wohin damit. E-Mail und Passwort oder Google. Keine Karte, und die erste E-Mail ist gratis.

Schritt 5 Zusehen, wie sie geschrieben wird
Jetzt arbeitet die Redaktion vor deinen Augen: herausfinden, wonach zu suchen ist, das Web durchsuchen, die besten Quellen lesen, deinen Abschnitt schreiben, eine Betreffzeile texten, ab zur Post. Ein, zwei Minuten später: „Sie liegt in deinem Postfach.“

Schritt 6 Danach: die Uhrzeit, die Tage, die Leser:innen
Alles Weitere sitzt im Builder, sobald du eine Zeitung zum Feintunen hast. Leg die Zustellzeit fest (standardmäßig 07:00) und die Wochentage, trag Leser:innen ein — bis zu 100 — und ergänze weitere Themen so, wie du das erste ergänzt hast: durch Tippen. Nichts davon musst du am ersten Tag entscheiden.

Mehr aus deinem Briefing herausholen
- Schreib den Prompt wie eine Stellenbeschreibung, nicht wie eine Suchanfrage
- „KI News“ liefert dir einen Nachrichtenticker. „Berichte, was sich für Teams ändert, die auf LLM-APIs bauen: Releases, Preise, Deprecations“ liefert dir eine Analystin. Sprich mit dem Agenten so, wie du eine kluge Werkstudentin briefen würdest — er hält sich an Anweisungen.
- Produktkontext einmal hinterlegen, jeden Tag profitieren
- Ein Satz fester Kontext — Branche, Stack, Markt — und jede Ausgabe danach liest sich anders. „Wir bauen ein Kundensupport-Produkt auf Anthropic-Modellen für den EU-Mittelstand“ sorgt ab sofort dafür, dass in jeder Ausgabe nur landet, was dich wirklich betrifft. Einmal geschrieben, läuft es einfach mit.
- Frag nach Implikationen, nicht nur nach Schlagzeilen
- Ergänze im Prompt: „Zu jeder Story ein Satz, warum sie für Produktentscheidungen wichtig ist.“ Genau dieser zweite Satz macht aus einem Feed ein Briefing — das ist die Denkarbeit, die du sonst in der Bahn erledigen würdest.
- Mehrere Abschnitte in eine E-Mail packen
- Dein Template kann mehr als ein Thema. Bei mir kommen noch ein Kalender-Abschnitt für die heutigen Termine und ein TLDR-Abschnitt dazu, der oben alles auf drei Bullets eindampft. Eine E-Mail, der ganze Morgen.
- Länge und Ton an deine Lesezeit anpassen
- Jeder Abschnitt hat eigene Einstellungen für Länge und Ton. Wird das Briefing zu lang? Stell den Abschnitt auf kurz und Bullets. Geht die Mail auch ans Team? Neutral liest sich besser als locker.
Gute Quellen für dein Briefing
Der Agent durchsucht jeden Morgen das offene Web und zitiert, wo er gelesen hat. Auf diese Quellen würde ich ihn in deinem Prompt ansetzen:
- Blogs von OpenAI, Anthropic & Google DeepMind — Die Primärquellen für Modell-Releases, API-Änderungen und Preise. Ankündigungen landen hier vor der Presse — dein Briefing verlinkt direkt dorthin.
- Hacker News — Das schnellste Signal dafür, was Praktiker:innen wirklich einsetzen. Ein gutes Briefing zitiert es als Beleg für Traction, nicht für Hot Takes.
- Lenny's Newsletter — Die Referenz dafür, wie Produktteams KI-Features tatsächlich integrieren. Erscheint wöchentlich — dein tägliches Briefing füllt die Lücke dazwischen.
- The Verge — AI-Ressort — Verlässliche Berichterstattung von der Consumer-Seite: Launches, Policy-Konflikte und die Nutzerperspektive, auf die deine Roadmap irgendwann trifft.
- arXiv (cs.AI / cs.CL) — Hier tauchen Capability-Sprünge zuerst auf — Monate, bevor daraus Produkte werden. Nimm die Quelle dazu, wenn dein Produkt nah am Modell-Layer sitzt.
- EU Digital Strategy News — Die offizielle Quelle für AI-Act-Leitlinien und deren Durchsetzung — der regulatorische Input, der später als Compliance-Ticket auf deinem Board landet.
Häufige Fragen
- Was kostet das?
- Deine erste Ausgabe ist komplett gratis — ohne Kreditkarte. Danach läuft der Versand über Credits: Jeder Abschnitt deiner E-Mail kostet je nach KI-Modellstufe ein paar Credits, und Credits verfallen nie. Ein kurzes tägliches Briefing kommt so auf eine Handvoll Credits pro Morgen.
- Was unterscheidet das von Google Alerts?
- Ehrlich — das ist eine andere Kategorie. Google Alerts leitet Links weiter, deren Text zu deinen Keywords passt; Lesen, Deduplizieren und Bewerten bleibt bei dir. Ein MorningMail-Briefing wird dagegen wirklich geschrieben: Der Agent durchsucht jeden Morgen frische Quellen, sortiert das Rauschen aus und verfasst eine kurze E-Mail mit ausformulierten Implikationen und verlinkten Originalquellen. Du liest ein Memo, keine Linkliste.
- Bekomme ich das Briefing auf Deutsch?
- Ja — schreib deinen Prompt einfach auf Deutsch, dann kommt auch das Briefing auf Deutsch. Der Agent schreibt immer in der Sprache deines Prompts. Die Oberfläche selbst gibt es auf Deutsch und Englisch.
- Was, wenn das Briefing eine wichtige Story verpasst?
- Kommt vor — und die Korrektur dauert zehn Sekunden. Der Prompt gehört dir: Schreib eine Zeile dazu, etwa „Nimm API-Preisänderungen immer auf, auch kleine.“ Der Agent liest seine Anweisungen jeden Morgen neu, also greift die Änderung ab der nächsten Ausgabe.
- Kann ich das Briefing mit meinem Team teilen?
- Ja — Templates unterstützen mehrere Empfänger:innen. Dein ganzes Produkt-Trio bekommt also jeden Morgen dieselbe Mail. Und wenn dein Abschnitt richtig gut geworden ist, stell ihn in die öffentliche Community-Galerie, damit andere ihn abonnieren können.
Dein Postfach, deine Redaktion
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Briefing erstellen — gratisIch beantworte gerne Fragen und freue mich über Feedback. Schreib mir jederzeit: marius@morningmail.ai


