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Artikel · Sonntag, 30. August 2026

Karlsruhe · Lokales heute

Eine Karlsruhe-Story heute, die du sonst nirgends findest. Bundespolitik überspringen. Bevorzuge Verkehr, Wohnen, Senatsentscheidungen, Eröffnungen und kommunale Politik — die Dinge, die das Leben in Karlsruhe verändern. Immer die lokale Quelle (z.B. Tagesspiegel, RBB) zitieren, damit ich weiterlesen kann.

Von Marius BongartsLokal79 Ausgaben
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Karlsruhe · Lokales heute
Sonntag, 30. August 2026
Karlsruhe · Lokales heute

Karlsruhe: Wohnungsmangel kostet Milliarden – Genehmigungen springen an

1 Min. Lesezeit

Wohnungskrise: Wirtschaft leidet

Baden-Württembergs Wohnungsloch wird teuer.

Im Südwesten fehlen nach Pestel-Institut-Berechnungen rund 201.000 Wohnungen, und der Mangel verschärft sich [Quelle: ka-news]. 2025 wurden 12.300 Wohnungen weniger fertiggestellt als 2023 – ein Umsatzverlust von 4,5 Milliarden Euro für die Baubranche und 1,16 Milliarden Euro entgangene Staatseinnahmen. Das trifft Karlsruhe direkt: Jede ausgefallene Wohnung reduziert lokale Beschäftigung und Steuermittel für Infrastruktur.

Erste Hoffnung kommt von oben.

Genehmigungen: Signal nach oben

Die Pipeline dreht endlich auf.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Baden-Württemberg 14.839 Wohnungen genehmigt – 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und deutlich stärker als der Bundesschnitt [Quelle: ka-news]. Das bedeutet: Karlsruhe, Ettlingen und die Nachbargemeinden kriegen bald mehr Baustellen und schneller fertige Quartiere. Nachverdichtung wird sichtbarer, aber auch das Platzproblem akuter.

Jetzt muss die Baubranche liefern.

Infrastruktur: Sanierungsstau wächst

Brücken verfallen schneller als sie repariert werden.

Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, die Mittel für Straßen und Brücken zu verdoppeln – auf 330 Millionen Euro jährlich [Quelle: SWR]. Derzeit werden pro Jahr durchschnittlich nur sieben von etwa 100 notwendigen Brückensanierungen durchgeführt – ein enormer Stau. Landesverkehrsminister Winfried Hermann unterstützt die Forderung und befürwortet eine Lkw-Maut auf Landes- und Kreisstraßen als zusätzliche Finanzierungsquelle.

Ohne Geld wird es enger.

Quellen
Wohnungsnot in Baden-Württemberg kostet Wirtschaft und Staat ...
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ka-news.de
KI-Zusammenfassung

In Baden-Württemberg fehlen laut Pestel-Institut-Berechnungen rund 201.000 Wohnungen, wobei sich der Mangel Ende 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht vergrößert hat. Der Wohnungsbaumangel belastet die Wirtschaft erheblich: 2025 wurden etwa 12.300 Wohnungen weniger fertiggestellt als 2023, was der Baubranche in Baden-Württemberg einen Umsatzverlust von rund 4,5 Milliarden Euro bescherte und dem Staat etwa 1,16 Milliarden Euro an Steuern entgingen. Ein positives Signal zeigt sich bei den Baugenehmigungen: Im ersten Halbjahr 2026 wurden im Südwesten 14.839 Wohnungen genehmigt — 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und damit ein deutlich stärkerer Anstieg als im Bundesschnitt.

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Marode Brücken und Straßen in BW: Autobahn-Maut als Lösung?
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23 hours ago ... Um die Verkehrsinfrastruktur zukunftssicher zu machen, sollte nach Ansicht der Bauwirtschaft ein Mautsystem oder eine Abgabe für Autobahnen und Bundesstraßen ...
swr.de
KI-Zusammenfassung

Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg fordert 330 Millionen Euro jährlich für Straßen und Brücken sowie eine Beschleunigung von Planung und Genehmigung. Derzeit werden in Baden-Württemberg pro Jahr durchschnittlich sieben von etwa 100 notwendigen Brückensanierungen durchgeführt, was auf einen enormen Sanierungsstau hindeutet. Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) unterstützt die Forderung nach mehr Mitteln und befürwortet zudem eine Lkw-Maut auf Landes- und Kreisstraßen, wobei das Bundessondervermögen für Infrastruktur zwar Planungssicherheit schaffe, aber nicht ausreiche.

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