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Artikel · Donnerstag, 27. August 2026

Tübingen · Lokales heute

Eine Tübingen-Story heute, die du sonst nirgends findest. Bundespolitik überspringen. Bevorzuge Verkehr, Wohnen, Senatsentscheidungen, Eröffnungen und kommunale Politik — die Dinge, die das Leben in Tübingen verändern. Immer die lokale Quelle (z.B. Tagesspiegel, RBB) zitieren, damit ich weiterlesen kann.

Von Marius BongartsLokal80 Ausgaben
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Donnerstag, 27. August 2026
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Baden-Württemberg fehlen 200.000 Wohnungen — Tübingen im Brennpunkt

1 Min. Lesezeit

Wohnen: Notstand wächst

Tübingens Wohnungskrise ist Teil eines massiven regionalen Problems.

Allein Baden-Württemberg fehlen rund 201.000 Wohnungen, wie das Pestel-Institut berechnet hat [Quelle: SWR]. Die Neubaurate hinkt massiv hinterher: Bundesweit müssten 320.000 Wohnungen pro Jahr entstehen, tatsächlich werden aber nur etwa 185.000 geplant. Folge: Mietpreise für günstigen Wohnraum sind seit 2015 um fast 72 Prozent gestiegen.

Ohne Beschleunigung beim Neubau wächst Tübingens Druck weiter.

Wohnen: Stadt reagiert

Tübingen setzt auf drei Großprojekte zugleich.

Wie frühere Ausgabe berichtet, starten Güterbahnhof, Französisches Viertel und Südstadt zeitlich versetzt ihre Bauarbeiten und bringen hunderte neue Wohnungen auf Konversionsflächen ohne Grünflächenverluste. Parallel fördern Bund und Land Studentenwohnungen — 1.000 neue Heimplätze entstehen landesweit in Bau oder Planung. Die Strategie: dezentral bauen, nicht verdichten.

Ob die Offensive reicht, zeigt sich in den kommenden drei Jahren.

Quellen
Im Südwesten fehlen Hunderttausende Wohnungen - SWR
Im Südwesten fehlen Hunderttausende Wohnungen - SWR
22 hours ago ... In Summe sind das so viele Wohnungen wie in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammen. Bezogen auf die ...
swr.de
KI-Zusammenfassung

Allein in Baden-Württemberg fehlen laut einer Studie des Pestel-Instituts rund 201.000 Wohnungen. Die geringe Neubautätigkeit verschärft die Wohnungsnot: Bundesweit müssten jährlich 320.000 Wohnungen gebaut werden, um den Bedarf zu decken, das Ifo-Institut prognostiziert aber nur etwa 185.000 Neubauten für 2026. Der Wohnungsmangel führt zu wirtschaftlichen Schäden, fehlende Arbeitsplatzbesetzungen und stark gestiegene Mietpreise — in Baden-Württemberg sind die Preise für günstigen Wohnraum seit 2015 um fast 72 Prozent angewachsen.

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