Schach-News täglich per E-Mail — ohne dich durch Foren und Feeds zu scrollen
Veröffentlicht am 3. Juli 2026
Über Nacht hat ein Platz im Kandidatenturnier den Besitzer gewechselt — und du puzzlest dir das Ergebnis morgens aus drei Browser-Tabs zusammen, bevor der Kaffee durchgelaufen ist.
Gute Nachricht — du bist hier richtig! In etwa zwei Minuten steht dein tägliches Schach-Briefing, und die erste Ausgabe ist gratis.
In diesem Guide zeige ich dir, wie du Schach-News jeden Morgen per E-Mail bekommst — mit MorningMail, das ich gebaut habe: Ein KI-Agent durchsucht das Web jeden Tag neu und schreibt dir eine kurze, persönliche Mail über genau das Schach, das dich interessiert.
Also, los geht's — es ist wirklich einfach!
Was du baust

Ich habe es jahrelang mit der Alles-abonnieren-Methode versucht: fünfzehn Accounts, drei Subreddits, zwei YouTube-Kanäle. Die entscheidende Runde habe ich trotzdem verpasst. Mehr Quellen heißt vor allem: mehr Rauschen.
Ein persönliches Briefing dreht das um. Du schreibst eine kurze Anweisung, und jeden Morgen durchsucht ein KI-Agent das Web neu und schreibt dir eine E-Mail, die genau das liefert — kein Linkhaufen, sondern ein paar Sätze über eine starke Partie oder das Kandidatenrennen, Originalquellen verlinkt.
Eine gute Geschichte pro Tag schlägt jeden Feed. Und weil der Prompt dir gehört, folgt das Briefing deinem Geschmack: klassisch, online, Theorie — du entscheidest. Nächsten Monat anders? Du änderst einen Satz, nicht deine Abo-Liste.
Live ansehen: die gestrige Ausgabe
Und hier ein echtes Beispiel: die gestrige Ausgabe von genau diesem Newsletter — gestern Morgen vom Agenten geschrieben, auf Basis des Beispiel-Prompts aus diesem Guide. Kein Mockup: Ich lasse ihn selbst auf MorningMail laufen.
Ausgabe vom 21. August 2026
Ein Klick erstellt deine eigene, bearbeitbare Kopie — ändere den Prompt, die Zustellzeit, alles.
Alle Ausgaben ansehen →Du könntest dir diese allgemeine Version jetzt sofort ins Postfach holen — und sie dann auf deine ganz eigenen Bedürfnisse zuschneiden. So geht's:
Schritt für Schritt: von null zur ersten Ausgabe
Die komplette Einrichtung dauert etwa zwei Minuten. Und jeder Screenshot unten stammt direkt aus dem echten Produkt — nichts ist nachgebaut.
Schritt 1 morningmail.ai öffnen
Noch kein Konto, nichts zu installieren — die Startseite IST die Schreibfläche. Über einem großen Eingabefeld stellt sich ein freundlicher Presse-Roboter vor, und daneben zeigt dir ein Beispielmorgen, wie die E-Mail aussieht, bevor du ein Wort getippt hast.

Schritt 2 Thema eintippen: Schach
Tipp Schach in dieses eine Feld. Es gibt nichts auszuwählen und kein Formular auszufüllen — während du tippst, entsteht daneben auf dem Papier ein Entwurfs-Abschnitt mit deinem Thema im getönten Badge und dem leisen Hinweis „↵ Enter fügt es hinzu“, und die ↵-Enter-Taste am Ende des Felds leuchtet orange auf.

Schritt 3 Enter drücken (oder die orange Taste) — und lesen, was der Agent aufgetragen bekommt
Tipp Schach in das eine große Eingabefeld auf morningmail.ai und drück Enter. Mehr ist der erste Schritt nicht — kein Konto, keine Auswahl: Die Startseite ist die Redaktion. Der Abschnitt landet fertig auf dem Papier, mit Badge, vorgeschlagener Schlagzeile und einem Auftrag, der schon für dich geschrieben ist — echte Sätze, die dem Agenten sagen, wonach er morgen früh suchen soll. Du liest sie Wort für Wort, bevor es dein Konto überhaupt gibt.
Verlangt wird darin eine gute Sache pro Tag: eine Partie, ein Ergebnis, eine Geschichte, die du im Verein weitererzählen würdest — keine Ergebnisflut. Das funktioniert sofort, aber Schach belohnt Feinschliff. Klick den Auftrag an und schreib ihn in deinen Worten um, oder tipp einen der fünf Vorschläge darunter an („mehr Tiefe“, „Quellen nennen“), die deinen Text ergänzen statt ihn zu ersetzen. Meiner sagt: „Priorisiere klassische Partien vor Blitz-Ergebnissen; verlinke immer eine lehrreiche Partie.“
Der exakte Prompt, mit dem dein Abschnitt startetEine Sache zu Schach, die heute wirklich lesenswert ist — eine Entwicklung, warum sie zählt und wo die Details stehen. Qualität vor Menge.
Schritt 4 Kostenlose erste E-Mail schicken
Zufrieden mit dem Papier? Klick auf „Meine erste E-Mail gratis senden“. Die Anmeldung erscheint direkt an Ort und Stelle — das Papier bleibt sichtbar — und fragt nur noch das eine: wohin damit. E-Mail und Passwort oder Google. Keine Karte, und die erste E-Mail ist gratis.

Schritt 5 Zusehen, wie sie geschrieben wird
Jetzt arbeitet die Redaktion vor deinen Augen: herausfinden, wonach zu suchen ist, das Web durchsuchen, die besten Quellen lesen, deinen Abschnitt schreiben, eine Betreffzeile texten, ab zur Post. Ein, zwei Minuten später: „Sie liegt in deinem Postfach.“

Schritt 6 Danach: die Uhrzeit, die Tage, die Leser:innen
Alles Weitere sitzt im Builder, sobald du eine Zeitung zum Feintunen hast. Leg die Zustellzeit fest (standardmäßig 07:00) und die Wochentage, trag Leser:innen ein — bis zu 100 — und ergänze weitere Themen so, wie du das erste ergänzt hast: durch Tippen. Nichts davon musst du am ersten Tag entscheiden.

Mehr aus deinem Briefing herausholen
- Nenn die Events, die dir wirklich wichtig sind
- Der Schachkalender ist riesig, und der Agent kann nicht erraten, welcher Ausschnitt dich interessiert. Ein Satz wie „während des Kandidatenzyklus haben WM-News immer Vorrang“ macht aus einem generischen Digest deinen Turnierbegleiter. Außerhalb dieser Wochen kehrt das Briefing von selbst zum Rest der Schachwelt zurück.
- Frag nach der Partie, nicht nur nach dem Ergebnis
- „Wer hat gewonnen“ ist ein Tabellenstand; „warum die Partie sehenswert war“ ist Schach. Ergänze: „Wenn du über eine Partie berichtest, sag in einem Satz, was an ihr lehrreich war.“ Die Originalquelle ist verlinkt — du spielst die Züge sofort nach.
- Leg fest, wie viel Theorie du willst
- Manche freuen sich, wenn eine Engine den Najdorf neu bewertet; andere wollen nur Menschen am Brett. Sag es klar: „Eröffnungs- oder Engine-News nur, wenn sie die Praxis verändern.“ So bleibt der Theorie-Anteil nützlich statt akademisch.
- Pass den Takt an den Schachkalender an
- Die Zustell-Wochentage wählst du per Fingertipp auf die Wochentags-Chips. Während eines Superturniers würde ich auf täglich stellen, dazwischen reichen zwei Morgen pro Woche — lieber dicht als gestreckt. Der Prompt bleibt dabei unangetastet.
- Gib dem Rest der E-Mail auch eine Aufgabe
- Dein Template kann mehr als Schach. Tipp ein zweites Thema für die Vereinsszene bei dir, setz ein Zitat als Auftakt oder ein TL;DR über die ganze Ausgabe — jeder Abschnitt behält eigene Tiefe und eigenen Ton. Der Schachteil bleibt die Hauptsache.
Gute Quellen für dein Briefing
Der Agent durchsucht jeden Morgen das offene Web und zitiert, wo er gelesen hat. Auf diese Quellen würde ich ihn in deinem Prompt ansetzen:
- ChessBase News (Deutsch) — Die deutschsprachige Referenz für analytische Schachberichterstattung — kommentierte Partien, Eröffnungsberichte und Engine-gestützte Analysen vom Hamburger Datenbank-Pionier.
- FIDE — Der Weltverband selbst: WM-Zyklus, Kandidaten-Paarungen, Ratinglisten und offizielle Regularien — die Primärquelle, auf die dein Briefing verlinkt.
- The Week in Chess (TWIC) — Mark Crowthers legendäre Partiensammlung samt News-Rundschau, seit 1994. Das kanonische Protokoll dessen, was tatsächlich gespielt wurde.
- Lichess — Blog und Broadcast-Zentrale der Open-Source-Plattform. Stark bei Community-Turnieren, Studien und nachdenklichen Langtexten über das Online-Spiel.
- Chess.com News — Berichterstattung zu den größten Events online und am Brett, von der Speed Chess Championship bis Titled Tuesday, plus Interviews mit großer Reichweite.
- Deutscher Schachbund (DSB) — Bundesligarunden, deutsche Meisterschaften und Verbandsnews — die Anlaufstelle für alles, was im deutschen Vereinsschach passiert.
Häufige Fragen
- Was kostet ein tägliches Schach-Briefing?
- Die erste Ausgabe ist gratis, ganz ohne Kreditkarte. Danach kostet jeder Versand ein paar Credits pro Abschnitt, je nachdem, welche KI-Modellstufe der Abschnitt nutzt. Credits verfallen nie — wer nur zu Turnierzeiten mitliest, verschenkt also nichts.
- Warum nicht einfach Schach-Accounts in den sozialen Medien folgen?
- Ehrlich — ich hab's jahrelang versucht. Feeds optimieren auf Engagement, und fünfzig Posts über eine Handshake-Kontroverse überholen immer die eine stille, brillante Endspielführung. Dein Briefing arbeitet nach deiner schriftlichen Anweisung: jeden Morgen frisch gesucht, das Rauschen rausgefiltert, eine Geschichte für dich geschrieben — Quellen verlinkt.
- Deckt es Brett- und Online-Schach ab?
- Was immer du bestellst. Der Prompt ist voll editierbar — leg den Schwerpunkt auf klassische Turniere, auf Lichess- und Chess.com-Events oder ausdrücklich auf beides. „Online-Ergebnisse nur, wenn Top-Ten-Spieler:innen beteiligt sind“ funktioniert bestens.
- Kann ich das Briefing nur an bestimmten Tagen bekommen?
- Ja. Jedes Template hat eine Zustellzeit und wählbare Wochentage — ein Schach-Briefing nur montags und freitags ist zwei Fingertipps auf die Wochentags-Chips entfernt. Viele gehen während großer Events auf täglich und dazwischen auf wöchentlich.
- Kann meine Trainingsgruppe dieselbe Mail bekommen?
- Ja — Templates unterstützen mehrere Empfänger:innen, die ganze Trainingsgruppe kann also dasselbe Morgen-Briefing lesen. Einen Abschnitt kannst du zusätzlich in der öffentlichen Community-Galerie teilen, damit andere ihn übernehmen.
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Briefing erstellen — gratisIch beantworte gerne Fragen und freue mich über Feedback. Schreib mir jederzeit: marius@morningmail.ai